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Brustkrebs-Früherkennung: Screening-Alter wird ausgeweitet

27.06.2024
Das Team der Mammographie-Screening-Einheit Siegen-Olpe-Hochsauerland – wie hier in Olpe – weiß: „Mit dem Früherkennungsprogramm können wir Leben retten“.
In der Mammographie-Screening-Einheit Siegen-Olpe-Hochsauerland konnten sich bislang Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren auf Brustkrebs untersuchen lassen. Die gute Nachricht: Dieses Alter wird nun angehoben.

70.000 Frauen erkranken jährlich neu an Brustkrebs. Das Mammakarzinom gilt somit als die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Wird der Krebs in einem frühen Stadium erkannt, stehen die Heilungschancen sehr gut. In speziellen medizinischen Zentren, sogenannten Mammographie-Screening-Einheiten, konnten sich bislang Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren auf Brustkrebs untersuchen lassen. Dieses Alter wurde nun angehoben: Alle Frauen zwischen 70 und 75 Jahren haben ab dem 01.07.2024 ebenfalls bundesweit alle zwei Jahre Anspruch auf ein Mammographie-Screening. „Eine Entscheidung, die wir sehr begrüßen und auf die wir seit Jahren warten“, sagen Dr. Volker Brandenbusch und Dr. Michael Blazek, Programmverantwortliche Ärzte der Mammographie-Screening-Einheit Siegen-Olpe-Hochsauerland. Denn: „Mit dem Früherkennungsprogramm können wir Leben retten“, so die Mediziner.

 

Bei der Mammographie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Das deutschlandweite Mammographie-Screening-Programm hat das Ziel, Brustkrebs in einem so frühen Stadium zu entdecken, in dem der Tumor noch sehr klein ist – und so die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass er noch nicht in die Lymphknoten oder andere Organe gestreut hat. In Siegen stehen hierfür drei, in Arnsberg zwei und in Olpe sowie Bad Berleburg jeweils ein Mammographie-Gerät der neuesten Generation zur Verfügung. Hinzu kommt die fahrende Mammographie-Einheit, das sogenannte „Mamma Mobil“, welches ab September im östlichen Hochsauerlandkreis unterwegs ist.

 

Eingeladen zum Screening werden die Teilnehmerinnen per Post durch die Zentrale Stelle in Münster, die die Daten über die Einwohnermeldeämter erhält. Die Umstellung, die mit der Alterserhöhung einhergeht, ist aber komplex. „Ziel ist es, dass nun auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren angeschrieben und eingeladen werden“, erläutert Dr. Brandenbusch. Dies wird allerdings voraussichtlich noch einige Monate dauern. Bis dahin sind die Frauen der entsprechenden Altersgruppe gefragt und müssen direkt selbst aktiv werden. „Wer seinen Screening-Termin wahrnehmen möchte, sollte diesen telefonisch über die Zentrale Stelle in Münster anfordern“, erklärt Dr. Blazek.

Mehr zum Thema erfahren Interessierte unter www.mein-mammo-screening.de. Die Zentrale Stelle in Münster ist unter Telefon 0251/929 5000 erreichbar.

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