Wenn dem Teddybär etwas weh tut
Eine Schlange mit Halsweh oder ein Nilpferd mit Rückenschmerzen: Patienten der ganz besonderen Art suchten jetzt das Diakonie Klinikum in Kirchen auf. Pünktlich zum großen Stadtfest hatte hier die „Teddy-Ambulanz“ geöffnet.
Unzählige Kinder brachten ihre erkrankten Stofftiere mit und ließen diese fachmännisch untersuchen. Von der Anamnese über das Wiegen und Messen bis zur Diagnosestellung und die Medikamentenverordnung – in den meisten Fällen halfen Gummibärchen – wurde an alles gedacht. Und das war nur eine von vielen Aktionen, mit denen sich das Klinikum vorstellte.
„Der große Andrang freut uns sehr. Viele Menschen kommen zu uns, suchen das Gespräch und informieren sich über unsere Angebote“, so die Zwischenbilanz von Verwaltungsdirektor Daniel Grube. Er und sein Team waren den ganzen Tag im Einsatz. Neben der Sprechstunde für die Stofftiere waren im Foyer des Klinikums noch weitere Stationen aufgebaut. Hier konnten sich die Kinder einen Gips anlegen lassen. Dieser wurde dann noch auf Wunsch mit hübschen Einhorn-Stickern verschönert.
Ein paar Meter weiter erklärte das Fachpersonal die Funktionen eines eigens aufgebauten Intensivbettes. Probeliegen war hier gestattet. Und viele Interessierte sammelten sich noch vor einem weitaus kleineren Bettchen. Hier erklärte das Team der Kinderintensivstation, wie die Versorgung eines Frühgeborenen abläuft. Dazu standen Ärzte, Pflegefachkräfte und Verwaltungsmitarbeiter den ganzen Tag bereit, um alle Fragen der vielen Besucher zu beantworten. „Immer wieder haben wir hier auch gehört, wie froh die Menschen aus Kirchen und der Umgebung sind, dass ihr Krankenhaus weiter Bestand hat“, so Daniel Grube. Im August hatte die Diakonie in Südwestfalen das Haus als Träger übernommen.
