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Über ambulante Hospizarbeit informiert

18.12.2019

Wie wertvoll Sinneseindrücke bis zum Lebensende sind, vermittelten der Ambulante Ev. Hospizdienst Siegerland und die Ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal mit der Ausstellung „Ich begleite Dich“.

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter informierten drei Tage lang in der City-Galerie in Siegen über die ambulante Hospizarbeit. Die Ausstellung, eine Leihgabe des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes, regte mit großformatigen Fotos und Begleittexten dazu an, über die eigenen Sinneseindrücke und damit verknüpfte Erinnerungen an bestimmte Menschen und Situationen nachzudenken. Gleichzeitig bildeten die Bilder eine Grundlage für Gespräche darüber, wie Lebensqualität in der letzten Phase des Lebens erhalten und gestaltet werden kann. „Es ist ganz viel Leben im Sterben“, sagte Silvia Teuwsen, Koordinatorin des Ambulanten Evangelischen Hospizdienstes Siegerland. „Bis zuletzt kann man sich an seinen Sinnen erfreuen.“

 

Die Haupt- und Ehrenamtlichen freuten sich über die Möglichkeit, mit zahlreichen Besuchern ins Gespräch zu kommen: „Es ist uns wichtig, eine Öffentlichkeit für das Thema zu schaffen. Denn dass es den ambulanten Hospizdienst gibt, ist vielen gar nicht bewusst“, sagte Gabriele Brede, Leiterin der ambulanten Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal. Ziel sei es zu vermitteln, dass niemand in den letzten Wochen und Monaten seines Lebens allein gelassen wird: „Wenn man uns ruft, sind wir da“, betonte Brede.

 

Die Arbeit der Diakonische Hospizdienste im Evangelischen Kirchenkreis Siegen ist kostenfrei und wird von Spenden getragen. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter begleiten Schwerstkranke und Sterbende auf Wunsch nicht nur in den letzten Tagen ihres Lebens, sondern je nach Situation auch über mehrere Wochen, Monate oder Jahre.

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