„Stilling“-Geburtshilfe bei Kongress in Berlin vertreten
Viel beachtet wurde der Vortag der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin des Diakonie Klinikums Jung-Stilling bei einem Kongress in Berlin. Die Siegener wurden dort vom Leitenden Oberarzt Dr. Tim Hassel vertreten.
Ein seltenes geburtshilfliches Erkrankungsbild rückte die Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin (Perinatalzentrum Level 1) des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für perinatale Medizin in den Fokus. In Berlin nahm Leitender Oberarzt Dr. Tim Hassel den Fall einer Schwangeren in den Fokus, die im „Stilling“ mit Eklampsie und PRES, dem sogenannten posterioren reversiblen Enzephalopathiesyndrom, behandelt wurde. Dieses seltene neurologische Krankheitsbild geht unter anderem mit Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen oder epileptischen Anfällen einher. Der vorgestellte Fall soll auch in Fachzeitschriften veröffentlicht werden.
Die Teilnahme am Kongress, der alle zwei Jahre in der Bundeshauptstadt stattfindet, freute auch die Chefärztin Dr. Flutura Dede: „Neben der bestmöglichen Versorgung unserer Patienten gehören auch wissenschaftliche Arbeiten zu den Aufgaben unserer Klinik, um damit für medizinischen Fortschritt und Weiterentwicklung der medizinischen Behandlungsmöglichkeiten zum Wohle unserer Patientinnen zu sorgen.“
