Spende für das Schlaflabor
Knapp 7000 Euro hat der Förderverein des Diakonie Klinikums Bethesda in Freudenberg in die Hand genommen, um den Kauf eines so genannten Kapnometers zu ermöglichen.
Details zum neuen „Schmuckstück“ der Abteilung erläuterte Dr. Rainer Grübener, Chefarzt der Inneren Medizin. „Das Kapnometer misst den Kohlendioxidgehalt der Atemluft ganz einfach über die Haut“, so der Mediziner. Dafür wird das Ohrläppchen des Patienten auf exakt 42,4 Grad erwärmt: „Per angebrachter Sonde ist dann eine einfache und relativ angenehme Überwachung im Schlaf möglich“, führte Dr. Grübener weiter aus. Die Ergebnisse liefert das Kapnometer dann direkt auf die PC-Bildschirme der überwachenden Ärzte: „Und der Patient kann in Ruhe schlafen“, informierte der Chefarzt.
Im Schlaflabor untersucht werden einerseits Patienten, die unter Asthma oder der Lungenerkrankung COPD leiden. „Immer weiter an steigt indes auch die Patientengruppe der Schlafapnoe-Betroffenen“, führte Lars Vieten, nichtärztlicher Leiter des Schlaflabors, aus. Diese periodischen Atemstörungen – insbesondere in der Nacht – führen unter anderem zu einer Minderbelüftung der Lunge. „Die meisten der Betroffenen leiden unter starkem Übergewicht, also Adipositas“, so Dr. Grübener. Ein Krankheitsbild, mit dem er und sein Team immer häufiger konfrontiert werden, „es wird zum relevanten Alltagsproblem“.
„Es ist gut, wenn wir den Patienten hier Hightech-Medizin bieten können. Dafür setzen wir uns gerne ein“, machte die Vorsitzende des Fördervereins Ilona Schulte bei der Übergabe deutlich. Schon 2015 hatte sich der Verein für das Schlaflabor stark gemacht und das Vorgängermodell des jetzigen Kapnometers angeschafft. Auch in Zukunft werden die Förderer das Schlaflabor unterstützen. Ilona Schulte: „Wenn Sie etwas brauchen, sagen Sie es einfach. Wir kümmern uns gerne zum Wohle der Patienten.“
