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Mut und Kraft aus der Malerei schöpfen

11.09.2025

Bei der Kunstausstellung „Inklusion exklusiv kreativ“ im „Krönchen Center Siegen“, die noch bis zum 27. September zu sehen ist, präsentieren erstmals auch Bewohner des Haus Euelsbruch der Diakonie Soziale Dienste ihre Werke.

Neue Fähigkeiten entdecken, Mut fassen und innere Spannungen abbauen – in der Malerei können die Bewohner des Haus Euelsbruch in Freudenberg ihren Gefühlen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In der Einrichtung der Diakonie Soziale Dienste finden Menschen, die durch eine Alkoholsucht körperlich oder psychisch eingeschränkt sind ein Zuhause. Sechs von ihnen stellen erstmals ihre Werke bei der Kunstausstellung „Inklusion exklusiv kreativ“, die bis zum 27. September im „Krönchen Center in Siegen“ (Markt 25) zu sehen ist, aus. Die Veranstaltung ist Teil der Mut-Mach-Wochen des Bündnisses gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein (OSW), die jedes Jahr stattfinden und mehr Sichtbarkeit für Depressionen und davon Betroffene schaffen soll.


Eröffnet wurde die Ausstellung, bei der Menschen mit und ohne Behinderung ihre Werke präsentieren, von der Psychiatriekoordinatorin des Kreises Siegen-Wittgenstein Katharina Stocks-Katz gemeinsam mit dem Siegener Bürgermeister Steffen Mues. Knapp 9,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Depressionen – Tendenz steigend. Ziel der Initiative ist es, die Akzeptanz für psychische Erkrankungen in der Gesellschaft weiter zu fördern.

Von farbenfrohen Collagen, verträumten Landschaften bis hin zu großformatiger abstrakter Acrylmalerei präsentieren die Frauen und Männer des Haus Euelsbruch eine abwechslungsreiche Bandbreite an Kunstwerken. „In den vergangenen Jahren haben wir die Ausstellung mit den Bewohnern nur besucht. Umso stolzer sind sie nun, dass sie dieses Jahr selbst ihre Exponate präsentieren dürfen“, erzählt Sara Schaefgen, Erzieherin und Motopädin im Haus Euelsbruch. Die 40-Jährige leitet die Kreativ-Gruppe, an der ein Teil der Bewohner im Rahmen ihrer Tagesstruktur teilnehmen. „Die Gruppe ist ein Ort, wo die eigene Kreativität und Fantasie Platz haben und sich Gedanken und Gefühle in den Bildern wiederspiegeln. Das Malen bietet den Bewohnern die Möglichkeit, Stress zu reduzieren und ihr Selbstwertgefühl zu stärken“, so Schaefgen.


Das Haus Euelsbruch ist ein Ort, an dem Hilfe und Eigenständigkeit nahtlos ineinander übergehen. Seit 2003 hilft die Einrichtung Menschen, die durch eine Alkoholsucht körperlich oder psychisch eingeschränkt sind (chronisch mehrfachbeeinträchtigte abhängigkeitskranke Menschen) dabei, in ein strukturiertes und weitestgehend selbstständiges Leben zurückzufinden und bestenfalls sogar wieder in eine eigene Wohnung zu ziehen. Einkaufen, kochen und Wäsche waschen sind feste Auf­gaben der Bewohner. Regelmäßige Ausflüge, Sport und ein vielseitiges Assistenz- und Therapieangebot helfen ihnen, in ein strukturiertes Leben zurückzufinden.


Interessierte können die Ausstellung noch bis zum 27. September im „Kröchen Center“, Markt 25, in Siegen besuchen.  

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