24 Stunden für Sie da

Zentrale Notaufnahme Kontakt und Informationen

Unsere Leistungen

Krankenhäuser und Praxen zu den Fachärzten

Termine im Überblick

Vorträge, Feste & Fortbildungen zum Veranstaltungskalender

Mit der HIV-Diagnose nicht allein

05.01.2026

Oliver M. aus Kreuztal ist mit dem HIV-Virus infiziert. Gemeinsam mit der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen möchte er einen Gesprächskreis für Betroffene gründen.

Knapp 97 000 Menschen sind in Deutschland mit dem HIV-Virus infiziert. Einer von ihnen ist Oliver M. aus Kreuztal. Seit mehr als 20 Jahren lebt er mit der Diagnose. Sorgen und Ängste macht er fast ausschließlich mit sich alleine aus. Dies soll sich nun ändern: Gemeinsam mit der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen will der 61-Jährige einen Gesprächskreis gründen.


Geahnt hatte er es. Dass der Test positiv ausfallen würde. Denn: „Mein damaliger Lebenspartner war mit HIV infiziert“, erinnert sich Oliver M. Doch als er die Diagnose dann tatsächlich erhielt, war es für ihn ein Schock: „Das stellt das Leben auf den Kopf, ordnet alles neu.“ Das Stigma, das HIV-Erkrankte in den 1980er- und 1990er-Jahren mit sich trugen, ist auch bis heute nicht ganz verschwunden. Bei der Partnersuche hat es Oliver M. zum Beispiel schwer: „HIV, das ist ein No-Go.“ Auch wissen nur wenige Menschen von seiner Erkrankung: „Kaum jemand begegnet uns Betroffenen mit Verständnis.“


Unbehandelt führt das Virus dazu, dass der Träger an AIDS erkrankt und stirbt. Doch dazu muss es, dank moderner Medizin, nicht mehr kommen. Oliver M. befindet sich in Behandlung. Am MVZ Jung-Stilling gibt es seit einigen Jahren eine spezielle Infektionsambulanz, die sich der  unter anderem auch Diagnostik und Therapie von HIV annimmt. „Dort bin ich sehr gut aufgehoben“, sagt der Kreuztaler. Die Therapie der HIV-Infektion ist heutzutage relativ einfach und nebenwirkungsarm. Trotzdem leidet Oliver M. an Schlafstörungen oder Depressionen. Im vergangenen Jahr nahm der 61-Jährige deshalb eine Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch: „Dabei habe ich gemerkt, wie gut mir die Therapien tun, insbesondere die Gruppengespräche.“ Dies ist ein Grund, warum er nun plant, einen Gesprächskreis zu gründen. Unterstützt wird er dabei von der Selbsthilfekontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen.


Betroffene, die sich in geschützter Gesprächsatmosphäre vertraulich austauschen möchten, können sich an die Selbsthilfekontaktstelle wenden – unter der Telefonnummer 0271/500 3131 oder per E-Mail an selbsthilfe@diakonie-sw.de.

NotrufHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufnahme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111

Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewisse Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.