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Gemütliche Stunden beim Kaffeeplausch

17.10.2025

Gedichte, gutes Essen und Humor: Beim Patientennachmittag, zu dem das Team der Ökumenischen Sozialstation aus Betzdorf eingeladen hatte, war viel geboten. 100 Besucher konnten im evangelischen Gemeindehaus auf dem Bühl begrüßt werden.

 

Gewiss, die moderne Technik vermag in Sachen Kommunikation vieles zu ermöglichen. Doch den ganz persönlichen Austausch von Mensch zu Mensch, ein gemütliches Beisammensein in guter Gesellschaft – das können auch WhatsApp, Facebook oder Instagram nicht ersetzen. Wie schön es ist, in guter Gesellschaft bei Kaffee und Kuchen, Musik und Gesprächen zu feiern, das erfuhren jetzt annähernd 100 Gäste beim Patientennachmittag, zu dem das Betzdorfer Team der Ökumenischen Sozialstation Betzdorf/Kirchen eingeladen hatte.

Pflegedienstleiterin Kerstin Steiger begrüßt Patienten, Klienten und Angehörige im vollbesetzten evangelischen Gemeindehaus auf dem Bühl auf das Herzlichste: „Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einen fröhlichen Nachmittag verbringen.“ Eine originelle Willkommensgeste findet ein jeder Gast zudem auf seinem Kuchenteller: farbenfrohe Gedichtkärtchen, die eine der betreuten Klientinnen in filigraner Handarbeit gebastelt hat. Das Besondere: Ingrid Fischbach ist fast blind. Ihre schwere Sehbehinderung hält sie indes nicht davon ab, das Programm später noch mit einem stimmungsvollen Lichtertanz im abgedunkelten Saal zu bereichern. Für den Auftritt gab es großen Applaus.

Zu Beginn des Nachmittags jedoch steht eine Andacht. Anja Schneider-Schuhen, Gemeindereferentin der katholischen Pfarrei St. Barbara Trierer Insel, geht darin auf die Sorge vieler Menschen ein, im Alter „nichts mehr wert“ zu sein. Am Beispiel einer Holzskulptur, einem König ohne jeglichen Prunk, erinnert sie an eine zentrale Aussage der Bibel: „Dass jeder Mensch – egal, wer er ist, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Handicap – ein Königskind ist, ein wertvolles Geschenk Gottes mit Würde.“

Das Altern wird anschließend auch humorvoll persifliert: Das Quintett „Alt und knackig“, bestehend aus den Sozialstation-Mitarbeitern Sabrina Maus, Daniela Legner, Britta Martinez, Julia Hock und Jens Heißner, macht seinem Namen alle Ehre und beweist, dass man trotz mannigfaltiger Gebrechen im Alter noch Rhythmus im Blut haben kann. Zwischendurch öffnet das Kuchenbuffet: Das Team der Sozialstation kredenzt eine breite Palette süßer Köstlichkeiten und serviert darüber hinaus denjenigen, die es lieber herzhaft mögen, belegte Brote. „Der Patientennachmittag“, sagt Kerstin Steiger, „ist eine lieb gewonnene Tradition, die durch Corona zeitweilig leider eingeschlafen war.“ Diese nach sechsjähriger Pause wiederzubeleben, sei vielen ein großes Anliegen gewesen. Schließlich bietet der gemütliche Kaffeeplausch vor allem Senioren, die nicht mehr mobil sind, die Gelegenheit, sich endlich wieder einmal zu treffen – zumal ein Fahrdienst sie abholt und auch wieder nach Hause bringt. Ein dickes Lob für die Organisation gibt es sodann vom Geschäftsführer der Ambulanten Diakonischen Dienste, Harry Feige, der sich unter die Gäste gemischt hat: „Ein großes Dankeschön an das tolle Team in Betzdorf, das diesen schönen Nachmittag hier ermöglicht hat.“

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