Freude am „Stilling“: Ayoub ist das 1000. Baby in 2026
Mit der Geburt von Ayoub wurde in der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen das 1000. Baby in 2026 begrüßt. Am 4. Juli kam der Junge am ersten Hochzeitstag seiner Eltern zur Welt.
Um in Zukunft gleich zwei Anlässe an einem Tag zu feiern, ließ sich Ayoub bis nach Mitternacht Zeit. So konnten Huma und Obaid Alakozai ihr Erstgeborenes an ihrem ersten Hochzeitstag um 1.45 Uhr stolz in den Armen halten. Mit ihnen freute sich das Team um Chefärztin Dr. Flutura Dede. Mit Blick auf die bundesweite Geburtensituation sagt sie: „Laut statistischem Bundesamt ist die Geburtenrate im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 1997 gesunken. Deshalb freut es uns umso mehr, dass uns so viele Elternpaare ihr Vertrauen schenken und sie sich für unsere Klinik entscheiden. Das zeigt uns, dass unser Konzept der familienorientierten Geburtshilfe mit höchster Sicherheit für Mutter und Kind aufgeht.“ Gemeinsam mit Assistenzärztin Dr. Simone Liebhäuser, der pflegerischen Leitung Steffi Panz und Hebamme Adriana Hausmann gratulierte sie der Familie mit Präsenten und lieben Worten. Mit einem Geburtsgewicht von 3900 Gramm und einer Größe von 54 Zentimetern kam der Junge per Kaiserschnitt zur Welt. Schon bald geht es für Mama und Sohn nach Hause.
In der Klinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin am „Stilling“ stehen die Zeichen seit Jahren auf Wachstum. In dem Krankenhaus am Rosterberg wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2099 Babys geboren. Mit 2024 Geburten wurde dabei auch eine weitere 2000er-Grenze überschritten. Darunter waren 69 Zwillingspaare und dreimal Drillinge. Auch im laufenden Jahr 2026 verzeichnet das Team bereits 36 Zwillingsgeburten und eine Drillingsgeburt. Die hohe Expertise der Abteilung – unter anderem durch das angeschlossene Perinatalzentrum Level I ¬¬– ist weit über die Grenzen der Stadt Siegen hinaus bekannt. Im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus entbinden Mütter aus Nordrhein-Westfalen sowie dem benachbarten Rheinland-Pfalz oder auch aus Hessen. Die Steigerung der Geburtenzahlen bedeutet laut Dr. Flutura Dede viel Arbeit, die ihr Team hochmotiviert angeht: „Für die großen Einsätze der Hebammen, Krankenschwestern und Ärzte bedanke ich mich ganz herzlich.“
