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Eine Zeit mit viel mehr Höhen als Tiefen

19.09.2025

Im Verwaltungsrat der Diakonie in Südwestfalen endet eine Ära: Fünf verdiente Mitglieder scheiden aus dem ehrenamtlichen Gremium aus. Über Jahre haben sie das Unternehmen engagiert begleitet – und mit klugen Entscheidungen vorangebracht.

„Es war eine intensive und fordernde Zeit, die mich aber stets erfüllt und mir große Freude bereitet hat.“ Karl Fleschenberg (73) hat die Entwicklung der Diakonie in Südwestfalen in den vergangenen zwei Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet. 2005 in den Verwaltungsrat gewählt, steht er dem Gremium von 2012 bis 2025 als Vorsitzender vor – „eine Zeit mit viel mehr Höhen als Tiefen“, wie er resümiert. Gemeinsam mit dem Kreuztal-Eichener scheiden in diesem Sommer mit Dr. Margrit Prohaska-Hoch, Professor Dr. Dr. Wolfgang Kirberger (beide Siegen), Hans-Joachim Schäfer (Wilnsdorf) und Pfarrer Hans-Werner Schmidt (Freudenberg) vier weitere verdiente Mitglieder aus dem Gremium aus.

 

Was sie ebenfalls eint: Sie treffen in den vergangenen Jahren mutige und wegweisende Entscheidungen, die die Diakonie in Südwestfalen nebst Tochtergesellschaften zu dem werden lässt, was sie heute darstellt: den größten Gesundheits- und Sozialdienstleister im Dreiländereck von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. So stimmt der Verwaltungsrat, der über die unternehmerischen Vorschläge der Geschäftsführung entscheidet und diese dadurch letztlich auch kontrolliert, 2012 einem mehrstufigen Plan zu, der das Diakonie Klinikum Jung-Stilling zu dem macht, was es heute ist: eine hochmoderne Klinik der Maximalversorgung mit mehr als 20 Fachabteilungen.

 

Zahlreiche Maßnahmen umgesetzt

Baulich die Aufstockung des vorherigen Landedecks auf Gebäudehöhe, der Anbau mit den Hybrid-OPs, dem gebäudehohen Neubau des Gebäudeteils G als Prunkstück der Maßnahmen, ein hochmodernes Landedeck samt Hangar auf dem Klinikdach, der Bau neuer Parkplätze, eine neue Intensiv- und neue IMC-Stationen sowie Investitionen in Technik wie Da-Vinci-Robotik, MRTs oder Herzkatheterlabore – und vor allem eine sinnhafte Erweiterung der medizinischen Fächer. Zudem werden einen Steinwurf entfernt eine große Kindertagesstätte und ein Ambulantes Rehazentrum samt 24 Mietwohnungen neu errichtet. Parallel wächst in Kreuztal-Kredenbach das Ärztehaus, wird in Bad Laasphe das neue August- Hermann-Francke-Haus der Eingliederungshilfe eröffnet, werden in Bad Laasphe, Kreuztal und Hilchenbach drei Seniorenpflegereinrichtungen übernommen oder in Betzdorf das Ökumenische Hospiz Kloster Bruche etabliert. Auch die Übernahme des insolventen DRK-Krankenhauses Kirchen bekommt das einhellige Ja von Karl Fleschenberg und seinen ehrenamtlichen Mitstreitern, denn: „Das kann sich gut entwickeln.“

 

Natürlich gibt es in den 20 Jahren auch schmerzhafte Entscheidungen und Einschnitte, räumt er ein und meint damit allen voran die Schließung des Krankenhauses Kredenbach, die „aber leider alternativlos gewesen ist“. Fleschenberg spricht in der Summe von einer Erfolgsgeschichte, die schließlich von der Corona-Krise und vielleicht noch mehr von der NRW-Krankenhausreform mit für ihn nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und Auswirkungen getrübt wird: „Da werden vielleicht hervorragende Strukturen kaputtgemacht, anstatt die einzige Klinik weit und breit mit der Fächerbreite eines Maximalversorgers zu unterstützen.“

 

Hilfe auf vielen Ebenen

Stets ein besonderes Anliegen sind dem Verwaltungsrat auch die Bedürfnisse von Schutzbedürftigen – und damit die Arbeit der Sozialen Dienste, also der Wohnungslosenhilfe, den Beratungsdiensten und der Eingliederungshilfe mit ihren ambulanten und stationären Einrichtungen sowie dem Café Patchwork. „In all den Jahren habe ich in den Gesellschaften der Diakonie in Südwestfalen viele tolle, engagierte Menschen kennengelernt und immer wieder erfahren, welche Kapazitäten und Möglichkeiten wir haben, den Menschen auf vielen Ebenen zu helfen“, sagt Karl Fleschenberg und lässt spüren, dass er die Diakonie in Südwestfalen auch nach seinem Abschied im Herzen behalten wird. „Das Ehrenamt hat mich sehr erfüllt. Es hat mir große Freude gemacht, ein Teil des Systems zu sein und es zu verstehen.“ Basis all dessen ist für Fleschenberg sein tiefer Glaube. Schon früh – von 1992 bis 2012 – wird er Presbyter der Kirchengemeinde Müsen. 1995 übernimmt er den Vorsitz des Kredenbacher Krankenhaus-Kuratoriums. Und eben 2005 folgt er als Vertreter des nördlichen Siegerlandes in den Verwaltungsrat.

 

Auf eine noch längere Zeit in dem Gremium blickt Professor Wolfgang Kirberger zurück. Der Jurist (78) war stolze 28 Jahre Mitglied im Verwaltungsrat, davon bis zu seinem Ausscheiden einige Jahre stellvertretender Vorsitzender. Ihm gebührt wie den anderen auch ein großer Dank.

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