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Diakonie-Mitarbeiter backen 100 Kuchen für Berufsanfänger

09.10.2026

Mit 100 Kuchen, Waffeln und Crêpes haben die Mitarbeitenden der Ambulanten Diakonischen Dienste beim Bauern- und Ökomarkt in Neunkirchen Geld gesammelt, um Berufsanfänger bei der Finanzierung ihres Führerscheins zu unterstützen.

Mit großem Engagement und Freude am Backen organisierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Station Neunkirchen sowie weitere Kollegen der Ambulanten Diakonischen Dienste beim diesjährigen Bauern- und Ökomarkt in Neunkirchen einen erfolgreichen Kuchen- und Waffelverkauf. An ihrem Stand boten sie rund 100 Kuchen, Waffeln und Crêpes an. Der Erlös aus der Aktion fließt vollständig in einen Mobilitätsfonds, der Berufseinsteiger und Auszubildende bei der Finanzierung ihres Führerscheins unterstützen soll.


Von Streuselkuchen bis Schwarzwälder-Kirsch-Torte bot die meterlange Tafel süße Leckereien für jeden Geschmack und fand zahlreiche Abnehmer. Der Erlös der Aktion soll Berufsanfängern die Hürde für einen Führerschein erleichtern. Gerade im Bereich der ambulanten Pflege und Betreuung ist Mobilität ein wichtiger Faktor. Wer Menschen in ihrem häuslichen Umfeld betreut, muss täglich mehrere Einsatzorte erreichen können. „Der Führerschein ist für viele junge Menschen eine wichtige Grundlage für den Einstieg in den Beruf. Mit unserem Mobilitätsfonds möchten wir Auszubildende und Berufsanfänger dabei unterstützen, diese Hürde leichter zu überwinden“, erklärt Steffen Weinbrenner, Geschäftsführer der Ambulanten Diakonischen Dienste. „Umso mehr freuen wir uns über die große Resonanz auf dem Bauern- und Ökomarkt und die Unterstützung durch die Besucher.“


Der Verkaufsstand stieß während des Markttages auf reges Interesse. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, nicht nur die selbst gebackenen Kuchen und frisch zubereiteten Waffeln und Crêpes zu genießen, sondern auch mit den Mitarbeitenden über deren Arbeit ins Gespräch zu kommen. Die Organisatoren ziehen daher ein durchweg positives Fazit. Neben dem finanziellen Beitrag für den Mobilitätsfonds habe die Aktion auch dazu beigetragen, die Arbeit der Ambulanten Diakonischen Dienste sichtbarer zu machen und den Austausch mit der Bevölkerung zu fördern. Mit 17 Diakonie-Stationen in Siegen, Weidenau, Geisweid, Eiserfeld, Freudenberg, Wilnsdorf, Neunkirchen, Burbach, Olpe und Hagen sowie in den ökumenischen Sozialstationen in Betzdorf, Kirchen, Mudersbach, Gebardshain und Niederfischbach versorgen die Ambulanten Diakonischen Dienste etwa 4000 Menschen im Jahr.

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