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Diakonie Klinikum baut Krebs-Expertise weiter aus

08.10.2026

Das Diakonie Klinikum untermauert seine hohe Kompetenz und Qualität in der Versorgung onkologischer Patienten: Zusätzlich zu den bereits bestehenden Organkrebszentren haben zuletzt mehrere weitere spezialisierte Einrichtungen an den Klinik-Standorten Jung-Stilling in Siegen und Bethesda in Freudenberg erfolgreich das strenge Zertifizierungsverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) durchlaufen. Mit nun insgesamt neun DKG-zertifizierten Organkrebszentren nimmt das Diakonie Klinikum regional eine Vorreiterrolle in der Behandlung von Krebserkrankungen ein

So sind nun auch das Hautkrebszentrum sowie die Fachzentren für Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse und anderer innerer Bauchorgane durch die DKG zertifiziert, ebenso das Neuroonkologische Zentrum, das auf Tumoren des zentralen und peripheren Nervensystems spezialisiert ist. In umfangreichen Auditverfahren durch das unabhängige Institut OnkoZert wurden jeweils höchste Qualitätsstandards sowie die besondere Qualifikation und Expertise der Ärzte und des pflegerischen Personals bescheinigt. 


Mit nun insgesamt neun DKG-zertifizierten Organkrebszentren nimmt das Diakonie Klinikum regional eine Vorreiterrolle in der Behandlung von Krebserkrankungen ein. Gebündelt wird die umfangreiche Expertise unter dem Dach des Interdisziplinären Onkologischen Zentrums (IOZ) unter der Leitung von Chefarzt Dr. Martin Klump, das am Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen angesiedelt ist und 2024 erstmalig von der DKG ausgezeichnet wurde. 


Dass am Diakonie Klinikum aber schon viel länger auf die qualitätsgesicherte Versorgung von Tumorpatienten geachtet wird, zeigt das Beispiel des Brustzentrums Siegen-Olpe, das in Kooperation mit dem St.-Marien-Krankenhaus in Siegen und dem St. Martinus-Hospital in Olpe geführt wird und bereits seit 2006 durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄkZert) zertifiziert ist. 2022 wurde das Gynäkologische Krebszentrum durch die DKG ausgezeichnet. Beide Zentren stehen unter der kommissarischen Leitung von Vesselina Arnaudov. Das Behandlungsspektrum umfasst bösartige Krebserkrankungen der Brust sowie der inneren und äußeren weiblichen Geschlechtsorgane. 


Seit 2024 wurden dann weitere Organkrebszentren nach den strengen Kriterien der DKG geprüft: das Leukämie- und Lymphomzentrum (Leitung: Prof. Dr. Ralph Naumann), das Prostatakrebszentrum (Leitung: Dr. Peter Weib und Dr. Mahmoud Farzat) sowie das Darmkrebszentrum, geleitet von Prof. Dr. Mohammad Golriz. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Diakonie Klinikum verantwortet auch das Viszeralonkologische Zentrum sowie das Pankreaskarzinomzentrum. Beide fügen sich nun ebenso in die Reihe der zertifizierten Facheinrichtungen ein wie das Neuroonkologische Zentrum am „Stilling“ (Leitung: Prof. Dr. Veit Braun) sowie das Hautkrebszentrum am Klinikum Bethesda in Freudenberg (Leitung: Prof. Dr. Stephan El Gammal und Dr. Ulrike Schröter).
In ihren Audits überprüft die DKG die Qualität der onkologischen Diagnostik und Therapie in allen Bereichen, die für eine gute Behandlung der Patienten notwendig sind. Hierzu zählen neben der Qualifikation des ärztlichen und pflegerischen Personals etwa die Psychoonkologie und Palliativmedizin sowie Sozialdienst, Seelsorge, Ernährungsberatung und Physiotherapie. Berücksichtigung findet auch die Kooperation mit internen und externen Partnern, etwa mit der Strahlentherapie und der Pathologie, mit zuweisenden Haus- oder Fachärzten sowie mit Selbsthilfegruppen.


„Krebspatienten können darauf vertrauen, dass sie bei uns nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und Forschung behandelt und betreut werden“, unterstreichen IOZ-Leiter Dr. Martin Klump. Und Zentrumskoordinatorin Diplom-Biologin Oksana Kurz ergänzt: „Die erfolgreiche Beurteilung durch die DKG sehen wir als großen Ansporn, um die Versorgung onkologischer Patienten weiter zu verbessern und auszuweiten.“ So befinden sich derzeit weitere Organkrebszentren auf dem Weg hin zur Zertifizierung, zum Beispiel für Kopf-Hals-Tumoren (Leitung: Prof. Dr. Dr. Jan-Falco Wilbrand) und für Leberkarzinome (Prof. Dr. Mohammad Golriz).  „Die Diagnose Krebs stellt eine enorme Belastung für die Erkrankten und ihre Angehörigen dar“, betont der Geschäftsführer des Diakonie Klinikums, Dr. Josef Rosenbauer, „umso wichtiger ist es dann, sich medizinisch in besten Händen zu wissen. Wir möchten unsere erfolgreiche Arbeit daher weiter fortsetzen, zum Wohl der Patienten im Siegerland und im gesamten Dreiländereck.“ 

 

Auslagerung: Patiententag am Samstag, 7. November
Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen für den IOZ-Patiententag, der am Samstag, 7. November, 9.30 Uhr, in der neunten Etage des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen stattfindet. Erneut werden die Besucher die Gelegenheit haben Fachvorträgen zu Themen wie moderne Krebstherapie, Nachsorge und Prävention zu lauschen. Zudem gibt es an dem Tag die Möglichkeit, persönlich mit den Leitern der Organkrebszentren in Kontakt zu treten. Infos zum Themenprogramm werden zeitnah bekannt gegeben.
 

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