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16 Nachwuchskräfte starten in die Pflegeausbildung

06.08.2025

An der Schule für Pflegeberufe am Diakonie Klinikum Kirchen ist ein einjähriger Ausbildungskurs an den Start gegangen. 16 Frauen und Männer erwartet eine Zeit, in der sie zu Gesundheits- und Krankenpflegehelfern ausgebildet werden.

In einer Feierstunde wurden sie von der Schulleitung, der Pflegedirektion sowie im Namen der DRK-Schwesternschaft – dem Ausbildungsträger – willkommen geheißen.

 

14 Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren ebnen sich von nun an den Weg für ihre berufliche Zukunft in der Pflege. Kursleiterin und stellvertretende Schulleiterin Ursula Brühl nahm die neuen Auszubildenden freudig in Empfang – und schmunzelte: „Es ist jetzt wohl das erste und letzte Mal, sie so ruhig als Klasse zu erleben. Sie werden künftig als Gemeinschaft zusammenwachsen, persönlich und beruflich wachsen, sich gegenseitig unterstützen und zu schätzen wissen.“ Tag eins startete mit einer kleinen Gruppenarbeit und der zentralen Frage: Was macht eine Pflegekraft aus? Aufgabe für die Neuankömmlinge war es „aus dem Bauch heraus“ entsprechende Begriffe zu notieren. Um sich gegenseitig besser kennenzulernen, erstellte jeder Azubi zudem einen eigenen Steckbrief. Pflegedirektorin Michaela Meinhardt ging auf Erwartungen und Befürchtungen ein – und machte deutlich: „Wir nehmen Sie an die Hand und haben jederzeit ein offenes Ohr für Sie. Scheuen Sie sich nie, uns bei Fragen und Anliegen anzusprechen.“ Schulleiterin Karola Jockel erläuterte, dass die einjährige Ausbildung ein niedrigschwelliges Angebot ist und auch als Sprungbrett dafür dienen kann, später die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann zu absolvieren.

 

Die ersten sechs Wochen verbringen die Auszubildenden in der Schule für Pflegeberufe, wo sie in Theorie und Praxis Grundkenntnisse für die Pflege an Menschen erlangen. Unter anderem erlernen sie die pflegerische Versorgung von Patienten, Vitalwerte zu messen oder auch bei therapeutischen und diagnostischen Maßnahmen zu assistieren. Mitte September geht es für die Azubis im benachbarten Diakonie Klinikum Kirchen erstmals auf Station, wo sie das Gelernte mit der Unterstützung von Praxisanleitern umsetzen. Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpflegehelfer schließt mit einer schriftlichen und mit einer praktischen Prüfung ab. Bestehen die jungen Frauen und Männer beides, erhalten sie zum 31. Juli 2026 ihr Zeugnis. Zu dem Ausbildungskurs zählen 14 Schüler des Diakonie Klinikums Kirchen sowie zwei Schüler des Kooperationspartners GFO Klinik St. Antonius-Krankenhaus in Wissen. Ein besonderes Angebot während der ein- und auch dreijährigen Pflegeausbildung in Kirchen ist „VerAplus“ (Verbesserung von Ausbildungserfolgen), ein bundesweites Programm zur Lernunterstützung, das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert wird. In den Räumlichkeiten der Schule für Pflegeberufe bringen dabei ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter den Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts unter anderem Lerntechniken näher und fördern sie im Hinblick auf Sprachkompetenzen.

 

Die neuen Auszubildenden sind:
Masiullah Amini (Betzdorf), Sophie Angelina Blecker (Scheuerfeld), Amirkhan Danish (Betzdorf), Tina Giannetti (Herdorf), Fabienne Lippe (Katzwinkel), Viktoriia Makohon (Betzdorf), Elisabeth Matthies (Siegen-Eiserfeld), Annalina Schäfer (Luckenbach), Leonie Schmidt (Steinebach), Ronja Schmidt-Yerligül (Neunkirchen), Lieske Leonie Sluiter (Friedewald), Parastoo Soltani (Kirchen), Sevde Naz Türe (Siegen), Lea-Sophie Uebach (Betzdorf), Emily Lioba Willwacher (Kirchen) und Angelina Zündorf (Betzdorf).

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