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14 neue Pflegefachkräfte starten ins Berufsleben

17.08.2026

Drei Jahre lang haben sie gelernt, sich in Theorie und Praxis intensiv auf ihren künftigen Beruf vorbereitet – jetzt sind sie am Ziel: 14 Auszubildende der Schule für Pflegeberufe am Diakonie Klinikum Kirchen haben ihre staatliche Prüfung bestanden. Im Rathaussaal der Verbandsgemeinde Kirchen erhielten die frisch examinierten Pflegefachfrauen und -männer ihre Zeugnisse und feierten gemeinsam mit ihren Familien, Freunden sowie Wegbegleitern aus Pflegeschule und Pflegeeinrichtungen den erfolgreichen Abschluss

Hinter den jungen Frauen und Männern liegt eine spannende Zeit, aber auch eine durchaus turbulente. Schließlich war der Kurs im Sommer 2023 noch unter dem vorherigen Krankenhaus-Träger gestartet, bevor er nun mit dem Examen unter dem Dach des Diakonie Klinikums seinen Abschluss fand. Schulleiterin Karola Jockel lobte in ihrem Grußwort denn auch das Durchhaltevermögen und den Zusammenhalt der Schüler: „Sie haben in den zurückliegenden drei Jahren prägende und unwiderrufliche Erfahrungen gemacht. Sie haben Menschen am Anfang und am Ende des Lebens begleitet und sich dabei nicht nur Fachkompetenzen erarbeitet, sondern sind auch als Persönlichkeiten gereift. Genießen Sie diesen Moment!“

 

Gratulationen im Namen des Diakonie Klinikums Kirchen überbrachte Pflegedirektorin Michaela Meinhardt. Auch wenn der Prüfungsstress erst einmal vorbei ist, so erfordere der Pflegeberuf doch lebenslanges Lernen. Ihr Ratschlag: „Nehmen Sie das Wissen der erfahrenen Kollegen an, bleiben Sie neugierig, bilden Sie sich weiter.“ Ob Krankenhaus, Seniorenheim oder ambulante Pflege: Mit der generalistischen Ausbildung wurden die neuen Fachkräfte auf die Versorgung von Menschen aller Altersgruppen in unterschiedlichen Einsatzbereichen vorbereitet. Dass sechs der frisch Examinierten im Kirchener Diakonie Klinikum bleiben werden, um dort ins Berufsleben zu starten, freut Pflegedirektorin Meinhardt ganz besonders. Ihnen wie auch den übrigen Absolventen, die bei Kooperationspartnern der Pflegeschule – an der GFO-Klinik St. Antonius-Krankenhaus in Wissen sowie beim ambulanten Pflegedienst GFO Mobil – beginnen, gab sie die besten Wünsche mit für den weiteren Karriereweg – „in einem der schönsten Berufe, die es gibt“.

 

Geleitet wurde der Kurs von Lisa Friese. Sie erinnerte an die unterschiedlichen Beweg- und Hintergründe, mit denen die Pflegeschüler vor drei Jahren in die Ausbildung gegangen waren. „Hinter Ihnen liegen nun 2000 Stunden Theorie und 2900 Stunden in der Praxis – Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenenddienste, in denen Sie nicht nur fachlich viel gelernt haben, sondern vor allem auch für andere da zu sein – mit Menschlichkeit, Respekt und Empathie.“ Eines legte sie den Examinierten besonders ans Herz: „Jeder von Ihnen hinterlässt Spuren bei den Patienten, die Sie versorgen und betreuen. Vergessen Sie niemals, wie wertvoll Sie sind!“

 

Der Mensch im Mittelpunkt der pflegerischen Arbeit – das ist auch die Kernaussage in der „Deklaration der rheinland-pfälzischen Pflegefachpersonen“, die anschließend von der stellvertretenden Schulleiterin Ursula Brühl vorgetragen wurde. Dieses feierliche Versprechen läutete den Höhepunkt des Nachmittags ein: die Übergabe der Zeugnisse und Berufsurkunden. Das staatliche Examen besteht aus einer praktischen, drei schriftlichen sowie einer mündlichen Prüfung. Als Jahrgangsbeste mit der Note 1,3 wurde Frederike Schützler geehrt. Zum Abschluss der Feier, die musikalisch von Moritz Koch am Klavier begleitet wurde, richtete Svenja Simmerkuß stellvertretend für den Kurs emotionale und dankende Worte an Lehrer und Praxisanleiter, Eltern, Partner, Freunde und nicht zuletzt auch an jene Mitschüler, die es nicht bis zum Examen geschafft haben. „Wir haben viel gelernt, auch, dass ein Lächeln in manchen Momenten wirkungsvoller sein kann als ein Medikament. Mit diesem Tag ist unser Abenteuer nicht vorbei – es beginnt erst.“

 

Das Examen bestanden haben: Umut Agir, Naqibullah Alkozai, Milena Enners, Tommy Friesen, Laura Gulyas, Verena Hahn, Liana Hofmann, Neele Merker, Angelina Müller, Selin Savurgan, Miriam Schlosser, Frederike Schützler, Svenja Simmerkuß und Alexander Smetak.

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