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Dass für komplexe Eingriffe am Herzen keine Vollnarkose, sondern lediglich eine örtliche Betäubung an der Leiste oder am Handgelenk nötig ist, sorgte beim Tag der offenen Tür in der Sektion Kardiologie des Diakonie Klinikums Jung-Stilling für großes Staunen. Hunderte Besucher folgten der Einladung in das Siegener Krankenhaus, um einen Tag hinter die Kulissen der Kardiologie zu blicken.

Rund 50 medizinische Experten haben sich beim Siegener Pränatalsymposium im Haus der Siegerländer Wirtschaft über neuste Untersuchungs-Verfahren und Ultraschalltechniken ausgetauscht. Zu dem Symposium geladen hatte das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Gastgeberin Dr. Flutura Dede, Chefärztin für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, freute sich über namenhafte Kollegen der Geburtsmedizin, Pränataldiagnostik und Genetik aus Siegen, Frankfurt, Bonn, Gießen und Köln, die in Vorträgen und Ultraschall-Übungen ihre Expertise mit niedergelassenen Ärzten und Klinikärzten aus Siegen und Umgebung teilten.

Einen Tag hinter die Kulissen einer Kardiologie blicken und im Herzkatheterlabor von medizinischen Experten erfahren, wie Herzrhythmusstörungen und Herzklappenfehler schonend therapiert werden können – hunderte Besucher zieht es am Samstag (27. Oktober) in das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

Die Qualität der Leisten-, Nabel- und Narbenbruchchirurgie hat sich in den vergangenen Jahren verbessert. Dass dabei je nach Fall individuelle Verfahren geplant werden müssen, haben aus dem Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg Oberärztin Kristine Krattinger, Fachärztin für Allgemeinchirurgie, und Chefarzt Dr. Marius Passon, Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, vor rund 60 Besuchern verdeutlicht. Die Experten referierten in der VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach und stellten ihre Erfahrungen auf dem Gebiet der Hernienchirurgie vor. Veranstalter waren die VR-Bank und der Förderverein des Krankenhauses.

Ein Holzpferd, Gesang und Hot-Dogs: Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums Freudenberg haben gemeinsam ein Herbstfest der besonderen Art gefeiert. Unter dem Motto „Wilder Westen“ verwandelte sich der Aufenthaltsraum der Seniorenpflegeeinrichtung der Diakonischen Altenhilfe Siegerland in einen nordamerikanischen Salon. Für musikalische Stimmung sorgte Alleinunterhalter Josef Sochocki. Mit Mundharmonika und Gitarre sang er themenbezogen bekannte Volkslieder und erzählte abenteuerliche Geschichten rund um Cowboys und Indianer.

Die Experten waren sich einig: Gesunde Ernährung und Bewegung können im Kampf gegen den Krebs helfen. Wer sich richtig ernährt und kontrolliert bewegt, kann beispielsweise die Nebenwirkungen einer Krebstherapie reduzieren oder sogar verhindern. Beim 8. Patientinnentag des Brustzentrums Siegen-Olpe zeigten Ernährungswissenschaftlerin Kerstin Bernhardt und Sportwissenschaftler Timo Niels auf Einladung von Dr. Badrig Melekian (St. Marien-Krankenhaus) und Dr. Volker Müller (Diakonie Klinikum Jung-Stilling), dass schon kleine Veränderungen des Lebensstils die Krebstherapie unterstützen können.

Ein mit Luftballons gefülltes Auto, richtige Handhygiene und bunte Kindergesichter: Vor und im Foyer des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen haben die Krankenpflegeschule der Diakonie in Südwestfalen sowie der Förderverein des Krankenhauses einen Social Day veranstaltet. An verschiedenen Ständen luden die Schüler zu Mitmach-Aktionen und einem Gewinnspiel ein, informierten über die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung, gaben Tipps zur Herz-Lungen-Reanimation. Gleichzeitig wurde an den 278. Geburtstag von Johann-Heinrich Jung-Stilling erinnert – den Namensgeber der Einrichtung.

Leisten- oder Nabelbrüche sind nicht ungefährlich. Denn durch eine Lücke in der Bauchwand können innere Organe schlimmstenfalls eingeklemmt werden. Über aktuelle chirurgische Verfahren bei Bauchwandbrüchen (Hernien) informieren am Dienstag, 9. Oktober, 19 Uhr, zwei medizinische Experten. Im Veranstaltungsraum der VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach, Bahnhofstraße 27, in Freudenberg, richtet sich der kostenfreie Infoabend „Hernienchirurgie im Wandel“ an Betroffene und Interessierte.

Liebevoll selbstgenähte Kissen in Herzform, die Schmerzen lindern und Trost spenden: 15 Landfrauen aus Breitscheid-Rabenscheid haben 50 Herzkissen für Brustkrebspatientinnen des Onkologischen Therapiezentrums am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen gespendet. Das Onkologische Therapiezentrum bietet 18 Plätze in hellen Räumen mit freundlicher Atmosphäre. Dort erhalten Patienten an fünf Tagen in der Woche ambulante Chemotherapien.

Unter Darmkrebs werden bösartige Tumoren verstanden, die an unterschiedlichen Stellen des Darms entstehen und lebensgefährlich werden können. Wie das persönliche Risiko verringert werden kann und welche Therapiemöglichkeiten es gibt, steht am Dienstag, 9. Oktober, 18 Uhr, bei einem Informationsabend im Fokus. Es referieren Prof. Dr. Joachim Labenz, Direktor der Inneren Medizin im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, und Dr. Gisela Labenz, Ernährungs- und Präventionsexpertin am Medizinischen Zentrum Siegerlandflughafen in Burbach. Janine Huber, Ernährungswissenschaftlerin der AOK NORDWEST, steht nach den Vorträgen für Fragen rund um Ernährung bereit. Die Kooperationsveranstaltung findet im Hüttensaal der Siegerlandhalle (Eingang C) statt.

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