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Neuigkeiten

Die Diakonie in Südwestfalen und die Universitätsstadt Siegen machen sich auch in diesem Jahr wieder stark für ein friedliches Miteinander der Kulturen. Im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Siegen, die vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird, werden ein Dutzend Projekte gefördert. Über die Verteilung der insgesamt 38 000 Euro entschied nun der lokale Begleitausschuss. Dieser wählte zwölf Aktionen aus, die nun zu 100 Prozent finanziert werden.

Das zweite Jahr in Folge hat die Redaktion Focus-Gesundheit Dr. Claudia El Gammal, Dermatologin im Medizinischen Versorgungszentrum Jung-Stilling in Siegen, als Ärztin in der Region Siegen-Wittgenstein 2019 empfohlen. Die Auszeichnung bescheinigt der Fachärztin und ihrem Team, dass sie die Kriterien Kompetenz, Erfahrung und Patientenzufriedenheit erfüllt. Dies ermittelte Focus-Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Hamburger Stiftung Gesundheit für die große Studie „Deutschlands empfohlene Ärzte aus der Region“.

Schwerkranke Patienten auf der Intensivstation, die oftmals künstlich beatmet werden, früh zu mobilisieren, ist eine wichtige Grundlage für ihren Heilungsprozess. Um ihre Beweglichkeit zu fördern und ihnen Stück für Stück wieder auf die Beine zu helfen, hat der Förderverein des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen für die konservative und operative Intensivstation zwei elektrische Therapiestühle angeschafft.

Werdende Eltern sollten sich von der neuen Ultraschall-Strahlenschutzverordnung des Bundes nicht irritieren lassen. „Für Schwangere ändert sich eigentlich nichts“, beruhigt Dr. Flutura Dede, Chefärztin der Geburtshilfe und Pränatalmedizin im Siegener Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Innovative Konzepte, motivierte Teams, Technik auf universitärem Niveau und kurze Wege für Patienten und Mitarbeiter: Bei einer Stippvisite in Siegen hat sich Dr. Thomas Gebhart, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, von der Leistungsfähigkeit des Diakonie Klinikums überzeugt. „Ich habe hier Herzblut, Engagement und Leidenschaft erlebt. Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr“, lobte der CDU-Politiker aus Berlin nach seinem gut zweistündigen Besuch.

Startschuss für den Anbau der Kindertagesstätte Kinder(t)räume an der Siegener Hengsbachstraße: Mit Bauhelmen und Schaufeln haben Kinder die Baustelle erobert und mit den „Großen“ den symbolischen ersten Spatenstich vollzogen. Die Einrichtung oberhalb des Diakonie Klinikums Jung-Stilling erhält zwei neue Gruppen. Bauherr ist die Diakonie in Südwestfalen, die auch die Kosten von rund 1,1 Millionen Euro finanziert.

Um Zugewanderten eine gleichberechtigte Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, unterstützt die Integrationsagentur Olpe Menschen mit Migrationshintergrund. Neuer Leiter der Einrichtung, die der Diakonie in Südwestfalen Soziale Dienste angehört, ist Diplom-Sozialarbeiter Wolfgang Knott. Das Angebot wird gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von den Integrationsagenturen Nordrhein-Westfalen.

Um Menschen zu helfen, deren Immobilien zu erhalten, gibt es nun in der Siegener Friedrichstraße die Bauschuldnerberatung. Diese wird von den Sozialen Diensten der Diakonie in Südwestfalen in Kooperation mit der Schuldnerhilfe Köln angeboten.

Um jungen Flüchtlingen beim Start ins Berufsleben zu helfen und Wohnungslose zu unterstützten hat die Diakoniegruppe der Ev. Kirchengemeinde Kaan-Marienborn 7500 Euro für die Diakonie in Südwestfalen gespendet. 5000 Euro gingen dabei an das Flüchtlingsprojekt „Pflege kennt keine Grenzen“, 2500 Euro erreichten das Siegener Café Patchwork – eine Einrichtung der Diakonischen Wohnungslosenhilfe.

Wird Prostatakrebs diagnostiziert, folgt die Frage nach der entsprechenden Behandlung. Wie Betroffenen heutzutage schonend und präzise mit robotergestützen Operationsverfahren und Strahlentherapien geholfen werden kann, hat 160 Besucher zum 15. Siegener Prostata-Symposium ins „Haus der Siegerländer Wirtschaft“ gelockt. Sie nutzten die Gelegenheit, Vorträgen zu lauschen und ließen sich von sechs Medizinern Fragen zu ihren eigenen Erkrankungen beantworten.

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