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Die Kraft des Gebets neu entdecken

03.11.2017

Die Kraft des Gebets passt wohl kaum in einen Kaffeebecher zum Mitnehmen. Beim Diakonie-Gottesdienst „Luther to go“ nahmen die Besucher aber viele Impulse mit.

Eine voll besetzte Krankenhaus-Cafeteria, Live-Übertragung in die Patientenzimmer, reichlich Jazz-Musik und ein über 500 Jahre gespannter Redebogen von der Reformation von einst zur Diakonie von heute: Mit einem feierlichen Gottesdienst um 15.17 Uhr erinnerte die Diakonie in Südwestfalen im Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen an den Tag anno 1517, an dem Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche schlug und der in der Folge den Weg für den Protestantismus ebnete.

Pfarrer Peter-Thomas Stuberg, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Siegen, zeichnete Luther in seiner Predigt als einen Menschen, der trotz Angstzuständen, chronischen Leiden und Phasen der Düsternis gesellig und eifrig war, Musik liebte und viel Lebensfreude aus sich und für andere herausholte. Stuberg: „Sein wirksamstes Mittel, sich frei zu wissen: Luther wusste sich bei und in Christus aufgehoben.“ Nicht still sitzen, sondern helfen, wenn es anderen schlecht ergeht – auch das ist etwas, was Luther dem Menschen mit auf den Weg gegeben habe. Damit schlug Stuberg den Bogen zur Diakonie, erwähnte stellvertretend Pflegekräfte und Ärzte, die helfend und heilend mit hohem Engagement manchmal über ihre Kräfte hinaus arbeiteten. Der Superintendent wünschte sich, dass wieder mehr Menschen mit Gott sprechen und das Motto des Gottesdienstes „Luther to go“ (Luther zum Mitnehmen) in der Kraft des Gebets wiederfinden.  

„Mein Nächster ist jeder Mensch, vor allem der, der Hilfe braucht“, skizzierte Geschäftsführer Dr. Josef-Rosenbauer die Sicht des Reformators auf die Diakonie, also auf den Dienst am Menschen. Aber auch die, die Hilfe gäben, erführen darin die Gnade Gottes. Pfarrerin Christiane Weis-Fersterra, Pflegedirektor Sascha Frank und Gudrun Nöh, Vorstandsmitglied im Diakonischen Werk des Ev. Kirchenkreises Siegen, brachten sich bei Eingangs- und Fürbittgebet mit ein. Eine Jazzcombo um Martin Reuthner und Werner Hucks untermalte den Gottesdienst musikalisch. Volker Gürke, Leiter Referat Diakonisches Profil, moderierte die Feierstunde, gab reformatorische Impulse und lud die Besucher nach der Feierstunde zur Wittenberger Kaffeetafel ein.

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