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Erektionsstörungen: Selbsthilfe gegen das Tabu

22.02.2019

Mediziner schätzen, dass etwa vier bis sechs Millionen Männer in Deutschland unter einer erektilen Dysfunktion leiden. Dennoch ist die erektile Dysfunktion, so der medizinische Fachbegriff, ein Tabuthema. Wenn Männer keine ausreichende Erektion für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr bekommen, finden sie häufig niemanden, mit dem sie offen über dieses Problem sprechen können.

Das erlebte auch Heiko S. (Name von der Redaktion geändert). Wann immer er versuchte, das Thema im Gespräch mit anderen zu thematisieren, wandten sich Leute von ihm ab.

Er hat eine schwierige Zeit hinter sich. Nach mehreren Todesfällen im Familienkreis ging es ihm nicht gut. Die Medikamente, die sein Arzt verordnete, haben eine Nebenwirkung: Potenzprobleme. „Mein Partner hat mich deswegen verlassen“, trauert Heiko. 

Die erektile Dysfunktion führt bei Betroffenen nicht selten zu einem Minderwertigkeitsgefühl. Psychische Belastungen, sozialer Rückzug, Probleme in der Partnerschaft oder Arbeitsunfähigkeit können die Folge sein.

Deshalb möchte Heiko nun eine Selbsthilfegruppe gründen. Dort möchte er sich darüber austauschen, wie andere Männer mit ähnlichen Problemen umgehen.

Unterstützt wird er dabei von Silke Sartor von der Selbsthilfe-Kontaktstelle der Diakonie in Südwestfalen. Wer Interesse hat, der Selbsthilfegruppe beizutreten, kann sich bei Silke Sartor unter Telefon 0271/500 3130 melden oder per E-Mail an selbsthilfe@diakonie-sw.de Kontakt aufnehmen.

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