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Reanimationswagen für den Ernstfall gespendet

14.01.2021

Die stellvertretenden Leiter der Intensivstation Michael Heinelt (rechts) und Kai Kölsch (Mitte) sowie Pflegedienstleiter Frank Grümbel (2. von rechts) bedankten sich bei Hans-Werner Bieler und Jutta Aulmann vom Förderverein für den neuen Reanimationswagen im Diakonie Klinikum Jung-Stilling.

Greifen, schieben, Leben retten: Das geht mit dem Reanimationswagen, den der Förderverein des Diakonie Klinikums Jung-Stilling für das Krankenhaus erworben hat. Der Helfer auf vier Rädern ist mit jenen Geräten und Medikamenten ausgestattet, die für die erste Hilfe nötig sind. Die Neuanschaffung hat einen Wert von 6500 Euro.

Michael Heinelt ist stellvertretender Leiter der Intensivstation und zählte auf, womit der Reanimationswagen ausgestattet ist: „Auf dem Wagen befinden sich unter anderem ein Defibrillator, ein Herz-Kreislauf-Gerät, eine Sauerstoffflasche, ein Infusionshalter, Medikamente, Schläuche und Spritzen.“ Im Notfall hat das Personal auf dem Wagen die entsprechenden Hilfsmittel zur Hand. Er lässt sich leicht und schnell über die ergonomischen Griffe schieben und auch die Schubladen mit wichtigen Medikamenten würden laut Heinelt komfortables Arbeiten ermöglichen. Der Reanimationswagen kann bei akuten Notfallsituationen, wie bei einem Herz- Kreislaufstillstand, jederzeit – ob im Haus oder auf dem Parkplatz – dorthin geschoben werden, wo gerade Hilfe nötig ist. Daneben ist jede Station auch mit Notfallgeräten ausgestattet, die im Ernstfall stets griffbereit sind. Pflegedienstleiter Frank Grümbel betonte, dass die Vorteile des Wagens nicht nur in der Ausstattung und Mobilität liegen: „Die Geräte und Fächer sind so angeordnet, dass gleich mehrere Personen gleichzeitig an und mit dem Wagen arbeiten können und sich so während einer Notversorgung am Patienten nicht in die Quere kommen.“ 

Der Krankenhaus-Förderverein freut sich, dass Patienten und Personal gleichermaßen von dem Wagen profitieren. Vorsitzender Hans-Werner Bieler: „Da die Mitarbeiter stets darauf eingestellt sein müssen, lebenswichtige Hilfe zu leisten, können wir ihnen mit dem Wagen eine rückenschonende Unterstützung bieten. Es ist schön, dass die Spende so hohe Akzeptanz im Haus findet.“ Seine Vorstandskollegin Jutta Aulmann ergänzte: „Bei einem Notfall darf keine Zeit verloren gehen. Deshalb ist es wichtig, dass die dafür nötigen Hilfsmittel ihren Platz haben und schnell zum Ort des Geschehens befördert werden können.“

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