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Neu im ARZ Freudenberg: Physiotherapie für Säuglinge und Kinder

06.11.2019

Neben dem ARZ Siegerland in Siegen ist Physiotherapeutin Bianca Sippel ab sofort auch im ARZ Freudenberg tätig. Dort therapiert sie Babys und Kinder unter anderem mit Bobath-, Vojta-, Craniosacral-, Kinesiotaping- und dreidimensionaler Fuß-Therapie.

Kinder, die fehlgestellte Füße und Hüften oder eine Schädel- und Wirbelsäulenasymmetrie haben, nicht krabbeln und laufen können – in der Praxis für Physiotherapie ARZ Freudenberg behandelt Physiotherapeutin Bianca Sippel ab sofort betroffene Säuglinge, Kleinkinder, Kinder sowie Jugendliche und unterstützt deren Eltern.

Die Schwerpunkte der 42-Jährigen sind Bobath-, Vojta-, Craniosacral-,  Kinesiotaping- und spezielle manuelle Fußtherapien. Diese führt sie in der Einrichtung der Diakonie Pflege und Rehabilitation der Diakonie in Südwestfalen durch.

 

Beim Bobath-Konzept wird die Fähigkeit des Kindes genutzt, um es zu selbstständigen Bewegungen zu motivieren. Die Vojta-Therapie wird unter anderem bei einem beeinträchtigten zentralen Nervensystem mit gestörtem Haltungs- und Bewegungsapparat angewandt. Durch Druck auf bestimmte Muskel- und Knochenbereiche werden angeborene Bewegungsabläufe wie Kriechen und Umdrehen oder auch Schlucken und Atmen abgerufen. Meist bilden sich Physiotherapeuten entweder in Bobath oder in Vojta weiter. Bianca Sippel ist in beiden Bereichen ausgebildet und seit zwei Jahren im ARZ Siegbogen in Siegen-Weidenau tätig.

Darüber hinaus bietet die 42-Jährige Craniosacral-Therapien für Kinder an. Mit den Händen werden dabei vor allem Kopf-, Schulter-, Nacken-, Rücken- und Beckenbereiche, Schädelasymmetrien und Blockaden in der Wirbelsäule behandelt. Über die dreidimensionale Fußtherapie nach Barbara Zukunft Huber therapiert Bianca Sippel zudem unter anderem Klump,- Sichel- und Hackenfüße mit speziellen Dehngriffen. Mit Hilfe von Kinesiotaping (elastische Mullbinden) werden die Füße dann in der idealen Stellung fixiert. Kinesiotaping wird auch bei Haltungsschwächen eingesetzt.

Bei Kindern, die motorische Defizite, ein geschädigtes Hirn und Nervensystem oder fehlgebildete Füße und Hüften haben, können sich Physiotherapien positiv auswirken. Manche Maßnahmen sind sogar nötig, damit sich andere Bereiche wie die Sprache entwickeln können. Während Bianca Sippel die kleinen Patienten in Begleitung ihrer Eltern behandelt, leitet sie gleichzeitig Mütter und Väter dazu an, wie sie ihre Schützlinge zu Hause unterstützen können und sollten. Denn: „Es ist wichtig, am Ball zu bleiben“, erklärt die Expertin. So lernen Eltern unter anderem, wie sie ihr Kind richtig wickeln, füttern und baden (Handling) sowie entsprechende Übungen, die die Entwicklung fördern.

Seit 20 Jahren ist Bianca Sippel, selbst zweifache Mutter, als Physiotherapeutin tätig. Seit mehr als 18 Jahren arbeitet sie speziell mit Babys, Kindern und Heranwachsenden. Meist nehmen ihre Patienten die Übungen gerne an. Passiert es jedoch, dass sich doch mal jemand sträubt, motiviert die Physiotherapeutin beispielsweise mit einer anderen Stimmlage oder spielerisch mithilfe von Paula, der Therapiepuppe. An ihr demonstriert die 42-Jährige Übungen. Ihre Tätigkeit bezeichnet Bianca Sippel nicht als Beruf sondern als Berufung: „Oft sind Eltern solcher Kinder traurig über ihre Situation und haben viele Ängste und Sorgen. Es ist schön, wenn ich ihnen für den Alltag hilfreiche Tipps geben sowie Selbstvertrauen und Sicherheit vermitteln kann.“

Wer mehr über die Arbeit von Bianca Sippel erfahren möchte, kann sich im Ambulanten Rehazentrum Freudenberg, Krottorfer Str. 27, unter 02734 / 439477 melden.

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