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Nähen und laufen für Brustkrebspatientinnen

28.03.2019

Pflegerische Leiterin Sabine Arndgen (links) freute sich über 40 selbstgenähte Herzkissen fürs Onkologische Therapiezentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling, die Sonja Wehr (rechts) von den Landfrauen Rabenscheid vorbeibrachte. Ihre Tochter Katharina Wehr widmete der Einrichtung nach einem Benefizlauf 260 Euro.

Die Landfrauen Rabenscheid spendeten 40 Herzkissen ans Onkologische Therapiezentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Dazu gab es noch eine besondere Aktion.

Brustkrebspatientinnen etwas Gutes tun, an sie denken, sie trösten und unterstützen: Die Landfrauen aus Rabenscheid haben zum zweiten Mal das Onkologische Therapiezentrum am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen bedacht und der Einrichtung 40 selbstgenähte herzförmige Kissen geschenkt. Diese sollen nach einem chirurgischen Eingriff Trost schenken und dabei helfen, Wundschmerzen zu verringern. Bei der Spendenübergabe mit dabei war die Tochter einer Landfrau, die an einem Benefizlauf teilnahm und einen Aufruf startete, um die Arbeit der Einrichtung finanziell zu unterstützten. Dabei kamen 260 Euro zusammen, die sie dem Haus überreichte. Im Onkologischen Therapiezentrum erhalten Patienten ambulante Chemotherapien.

Als ehemalige Patientin im Onkologischen Therapiezentrum bekam Landfrau Sonja Wehr selbst ein Kissen geschenkt, das sie entlastete und das sie als liebevolle Geste empfand. So dachte sie sich, selbst welche zu nähen und zu verschenken. Ihr Landfrauen-Team stand gleich hinter der Idee. Nach einem Zeitungsaufruf schlossen sich sogar weitere Interessierte der Gruppe an, um mit ihr für den guten Zweck zu nähen. „In anderthalb Stunden waren 80 Kissenhüllen fertig, doch wir hatten bloß für 40 Kissen Füllmaterial da“, schmunzelte Wehr. Sie sagte, dass sie die restlichen Unikate noch vorbeibringt, sobald sie fertig sind. Sabine Arndgen, pflegerische Leiterin des Onkologischen Therapiezentrums, zeigte sich begeistert von dem Engagement und sagte gerührt: „Unsere Patientinnen freuen sich unheimlich über dieses besondere Geschenk, das sie vor einer Brustkrebs-Operation bekommen.“ Aufgrund ihrer Form helfen die Kissen dabei, den Druck auf die Operationsnarbe zu reduzieren, indem der Arm in eine angenehmere Position gebracht wird. Ferner signalisieren die Handarbeiten den Patientinnen, dass jemand an sie denkt. Und wer noch an sie denkt ist Sonja Wehrs Tochter Katharina. Die 22-Jährige erlebte die Zeit mit, als ihre Mutter erkrankte. Dankbar für die Arbeit der Fachleute, durch die ihre Mama wieder gesund wurde, wollte die junge Frau etwas zurück geben. So beteiligte sich die Feuerwehrsportlerin an einem Benefizlauf. Ausgestattet mit Feuerwehrklamotten, Helm und einem Atemschutzgerät auf dem Rücken kam sie auf 25 Kilogramm zusätzliches Gewicht. Unter dem Motto „Lauf gegen den Krebs“ brachte sie eine fünf Kilometer lange Strecke hinter sich. Mit einem Aufruf in sozialen Medien machte sie auf die Aktion aufmerksam und bat um Spenden. „Ich sah wie krank meine Mama war und sie sich quälte. Da machte es mir nichts aus, mich für ein paar Momente für etwas Gutes anzustrengen“, sagte Katharina Wehr. Die 260 Euro möchte Sabine Arndgen für ein geplantes Chemo-Patienten-Gedächtnistraining im Onkologischen Therapiezentrum einsetzen.

Die Landfrauen wollen auch weiterhin für den guten Zweck nähen. Wer sie mit Stoffen oder Füllwatte unterstützen möchte, kann sich bei der Vorsitzenden Anneliese Kaltenbach unter der Telefonnummer 02777 / 7211 melden.

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