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August-Hermann-Francke-Haus nutzt die Kraft der Sonne

08.04.2021

88 Fotovoltaik-Module wurden auf dem Neubau des August-Hermann-Francke-Hauses in Bad Laasphe installiert.

Die Arbeiten am Neubau des August-Hermann-Francke-Hauses schreiten voran. Mit einer Fotovoltaik-Anlage, Fernwärme und Ladesäulen für E-Autos setzt das neue Haus ein Zeichen in puncto Umwelt- und Klimaschutz.

Strom mittels Solarenergie vom Dach, Ladesäulen für bis zu vier Elektroautos und Raumwärme aus dem lokalen Fernwärme-Netz der Stadt – der Neubau des August-Hermann-Francke-Hauses in Bad Laasphe wird nicht nur schöner und moderner, sondern auch klimafreundlich und energieeffizient.  Die neue Einrichtung der Eingliederungshilfe der Sozialen Dienste der Diakonie in Südwestfalen liegt direkt unterhalb des Altbaus an der Sebastian-Kneipp-Straße und befindet sich zurzeit im Rohbau. In Kooperation mit der Energiegenossenschaft Wittgenstein sind 88 Fotovoltaik-Module mit einer Leistung von rund 35 Kilowatt auf der Fläche des Süddachs des Neubaus errichtet worden. „Den Strom, den wir mit der Anlage erzeugen, können wir direkt verbrauchen und für uns nutzen. Gleichzeitig sparen wir Stromkosten und schützen die Umwelt“, zählt Achim Krugmann, Geschäftsbereichsleiter der Sozialen Dienste, die Vorteile auf.
Das Dach sei für eine Fotovoltaik-Anlage perfekt ausgerichtet. „Die Module können mindestens 30 000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Damit könnten zum Beispiel zwölf Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgt werden oder ein Elektroauto 150 000 Kilometer fahren“, erklärt Alexander Blecher von der Energiegenossenschaft Wittgenstein. Es ist bereits die zehnte Anlage, die von der Genossenschaft Wittgenstein in Bad Laasphe und Umgebung errichtet worden ist. „Als Diakonie in Südwestfalen möchten wir nicht nur den Menschen helfen, sondern auch die Umwelt im Blick haben und die Schöpfung bewahren. Solarenergie bietet eine gute Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu verringern“, betont Achim Krugmann.
Auch die Autoflotte des August-Hermann-Francke-Hauses wird elektrisch. Hierfür sind zwei Ladesäulen mit vier Abnahmepunkten für Elektroautos geplant, die künftig ebenfalls über die Solaranlage gespeist werden sollen.

 

 

Doch in puncto Klimaschutz und Energieeffizienz setzt die Diakonie in Südwestfalen als Bauträger nicht nur auf Solarenergie. Die Versorgung mit Raumwärme und warmen Wasser erfolgt über das Fernwärmenetz der Bad Laaspher Energie GmbH (BL-E). Dabei wird die Wärme zentral in Bad Laasphe erzeugt und über ein Netz unterirdischer Rohre gebrauchsfertig zum Kunden geleitet. „Fernwärme ist umweltschonender, wird vom Land NRW gefördert und erspart Hauseigentümern Platz für einen Heizkessel oder Raum zum Lagern von Brennstoffen. Auch Wartungsarbeiten entfallen“, führt Christoph Hensel, Technischer Leiter, aus. Der Neubau macht indes weitere Fortschritte. Der Rohbau ist weitestgehend fertig gestellt, Fenster wurden eingesetzt und der Innenausbau ist in vollem Gange. Elektrik- und Sanitärleitungen sind bereits verlegt worden. „Die Vorfreude bei Bewohnern und Mitarbeitern ist groß“, erzählt Einrichtungsleiterin Margit Haars. Im Sommer sollen die Bewohner ihr neues Zuhause beziehen können. Innenverputzer und Trockenbauer waren bereits am Werk. Danach wird der Estrich verlegt, damit im Mai Maler und Fliesenleger die neuen Räume verschönern können. „Die Wohnbereiche werden farblich unterschiedlich markiert, damit sich die Bewohner besser orientieren können“, so Margit Haars. Der Tagesstrukturbereich sei sogar schon fertiggestellt. Das neue, barrierefreie Haus bietet 24 Wohnheim- und zwei Krisenplätze für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auf 1300 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche entstehen für die Bewohner moderne Sanitäranlagen und Zimmer, die allesamt den Blick nach Süden in die waldreiche Landschaft ermöglichen. Kostenpunkt: 3,5 Millionen Euro. Die 24 Einzelzimmer verteilen sich auf drei Wohngruppen, jeweils mit eigener Küche sowie Wohn- und Essbereich. Die Zimmer verfügen über ein eigenes Bad, sechs werden rollstuhlgerecht ausgebaut. Außerdem finden in dem Neubau ein Pflegebad und ein großer Tagesstrukturbereich inklusive Ruheraum Platz. Angrenzend befindet sich ein Mehrzweckraum, der für Veranstaltungen genutzt werden kann. Darüber hinaus verfügt das neue August-Hermann-Francke-Haus über einen Aufzug und Balkone im ersten und zweiten Stock. Auf dem 4300 Quadratmeter umfassenden Grundstück wird ein Garten angelegt, den die Bewohner gemeinsam nutzen können. 

 

 

Bauträger ist die Diakonie in Südwestfalen. Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Zudem wird das Projekt aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen über die NRW-Bank gefördert.

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