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Am "Stilling": Gynäkologie-Chefarzt zum Professor ernannt

23.12.2025

PD Dr. Marco J. Battista, Chefarzt der Gynäkologie und Gynäkologischen Onkologie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, ist von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zum außerplanmäßigen Professor ernannt worden.

 „Die Professur bedeutet für mich eine große Ehre und Anerkennung meiner bisherigen wissenschaftlichen und klinischen Arbeit“, so Prof. Dr. Battista. „Sie bestätigt, dass kontinuierliches wissenschaftliches Arbeiten sowie das Lehren und Unterrichten junger Mediziner neben der täglichen Patientenversorgung anerkannt werden.“ Das Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen hat einen weiteren Professor in seinen Reihen: Die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz hat den Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie am „Stilling“, Privatdozent Dr. Marco J. Battista, zum außerplanmäßigen Professor berufen.

 

Die Verleihung der Urkunde erfolgte am Mittwoch (17.12.2025) an der Medizinischen Fakultät der Mainzer Universität. Dort war Prof. Battista 15 Jahre tätig, bevor er im Januar 2024 nach Siegen ans Diakonie Klinikum wechselte. Die Forschungsschwerpunkte des Mediziners umfassen vielfältige, aktuelle Fragen der gynäkologischen Onkologie. Seine Publikationsliste enthält mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten, Buchbeiträge und Leitlinienempfehlungen über das gesamte Fachgebiet der Frauenheilkunde. In seiner Habilitationsschrift fasste er eigene und Forschungsergebnisse weiterer Wissenschaftler über die Entstehung von Eierstockkrebs und der Vorläuferläsion aus dem Fimbrientrichter des Eileiters zusammen. „Der Eierstockkrebs ist eigentlich ein Eileiterkrebs“, erläutert Prof. Battista. „Dies ist mehr als eine akademische Spitzfindigkeit. Schon heute entfernen wir deshalb Frauen vorsorglich die Eileiter bei jedweden Operationen am inneren Genitale, sofern die Familienplanung abgeschlossen ist. Dies dient der Krebsvorsorge, solange noch kein effektives Früherkennungsprogramm für Eierstockkrebs etabliert werden kann.“

 

Die Professur bringt zugleich neue Impulse für die Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie am Diakonie Klinikum. So haben Battista und sein Team in den vergangenen zwei Jahren vier internationale Therapiestudien nach Siegen geholt und seine eigene Studie Frail-SI aus Mainz gleich mit. In dieser versuchen Prof. Battista und seine Kollegen, die Bewertung der Resilienz und Fragilität älterer Krebspatientinnen vor großen gynäkologisch-onkologischen Operationen zu systematisieren. „Wir möchten die Risiken dieser belastenden, lang andauernden Eingriffe am OP-Roboter oder offenen Bauch noch besser einschätzen.“ Auch über diese Studie hinaus setze man im „Stilling“ auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, um die Patientinnen bestmöglich zu versorgen, so der Chefarzt.

 

Die außerplanmäßige Professur ist ein Ehrentitel, der von Universitäten an Wissenschaftler aufgrund besonderer Leistungen auf Antrag vergeben werden kann. Voraussetzungen sind eine regelmäßige, selbstständige Lehrtätigkeit, die Abnahme von Staatsexamina der Medizinstudenten, die Betreuung von Doktoranden und das Publizieren wissenschaftlicher Arbeiten. Doch was motiviert Prof. Dr. Battista, neben der anspruchsvollen klinischen Tätigkeit auch wissenschaftlich aktiv zu sein? „Nun, die ständige Selbstreflexion, Neugierde und Wunsch besser zu werden.“ Jungen Ärztinnen und Ärzten empfiehlt Battista, sich kritisch mit den Aussagen und Empfehlungen der akademischen Mütter und Väter auseinanderzusetzen.

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