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Gastroenterologie & Hepatologie

23.01.2019

Prävention und Früherkennung

Die Medizin macht immer größere Fortschritte in der High-Tech-Diagnostik und der differenzierten Therapie vieler Erkrankungen. Häufig wird mit hohem finanziellen Aufwand aber doch nur ein recht bescheidener Gewinn erzielt, wenn man die Maßnahmen auf Bevölkerungsebene betrachtet. Viele Erkrankungen mit relevanter Morbidität und Mortalität ließen sich durch präventive Maßnahmen verhindern. Als Beispiel sinnvoller Maßnahmen seien hier nur der Verzicht auf Rauchen und eine gesunde Ernährung genannt. Dort, wo präventive Maßnahmen nicht vorhanden sind oder zu spät kommen, hängt die Prognose sehr häufig von einer frühzeitigen Entdeckung ab. So ist die Überlebenswahrscheinlichkeit aller gastrointestinalen Tumorerkrankungen eng mit der Ausbreitung korreliert.

Im Rahmen unserer traditionellen Fortbildungsveranstaltung, die dieses Mal im Januar stattfindet, möchten wir das Thema Prävention und Früherkennung aus verschiedenen Richtungen beleuchten. Hierzu konnten erneut namhafte Experten als Referenten gewonnen werden. Es wird das Potential der Ernährung kritisch beleuchtet und auch die aktuelle und zukünftige Rolle des Darmmikrobioms besprochen. Erkrankungen der Leber sind häufig und potentiell lebensbedrohlich, dennoch werden sie in der täglichen Routine oftmals vernachlässigt. So gehört zum Check-Up 35 nicht mal die Bestimmung eines Leberwertes. Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts dürfen ohne weiteres als Volkskrankheiten bezeichnet werden. Prävention und Früherkennung ist möglich, in unserem Gesundheitssystem bisher aber nicht etabliert -  ist das richtig? Eine der größten Erfolgsgeschichten der Gastroneterologie ist die Darmkrebs-Prävention. Die Einführung der Vorsorge-Koloskopie führe bereits zu einer erkennbaren Abnahme der Darmkrebs-Prävention. Die Einführung der Vorsorge-Koloskopie führte bereits zu einer erkennbaren Abnahme der Darmkrebs-Inzidenz und v.a. auch Mortalität. Trotzdem gibt es auch hier noch viel zu verbessern. 

Programm:

17 Uhr      - Begrüßung und Einführung, Prof. Dr. Joachim Labenz

17.05 Uhr - Ernährung und Darmmikrobiom, Prof. Dr. Stephan C. Bischoff, Universität Hohenheim

17.45 Uhr - Erkrankungen der Leber, Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, Uniklinik Essen

18.25 Uhr - Der besondere Fall, Dr. Ali Kartal, Oberarzt Medizinische Klinik, Diakonie Klinikum Jung Stilling

18.40 Uhr - Erkrankungen des oberen Verdauungstrakts, Prof. Dr. Joachim Labenz

19.20 Uhr - Darmkrebs-Prävention in Deutschland: eine Erfolgsgeschichte, Prof. Dr. Dieter Schilling, Diakonissenkrankenhaus Mannheim

20 Uhr      - Schlusswort, Prof. Dr. Joachim Labenz

 

Zielgruppe: Ärzte

Wann: Mittwoch, 23. Januar 2019

Uhrzeit: 17 -21 Uhr

Ort: Siegerlandhalle, Galerie zum Park Koblenzer Str. 151, 57072 Siegen

Moderation/Vorsitz: Professor Dr. Joachim Labenz, Direktor Medizinische Klinik, Diakonie Klinikum Jung-Stilling

Kursgebühr: kostenfrei

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Fortbildung ist zur Zertifizierung bei der Ärztekammer Westfalen/Lippe vorgelegt.

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