Die Historie der Diakonie in Südwestfalen im Überblick
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Notruf Polizei
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Telefonseelsorge
Telefon: 08 00 111 0 111

Jung-Stilling-Krankenhaus Wichernstraße 40 57074 Siegen
Postanschrift
Telefon: 02 71 33 3-3 Wichernstraße 40
Telefax: 02 71 33 3-49 96 57074 Siegen

Krankenhaus Bethesda
Postanschrift
Telefon: 0 27 34 2 79-0 Euelsbruchstr. 39
Telefax: 0 27 34 2 79-48 22 57258 Freudenberg

Ev. Krankenhaus Elsey in Hohenlimburg
Postanschrift
Telefon: 0 23 34 9 84-0 Iserlohner Str. 43
Telefax: 0 23 34 9 84-355 58119 Hagen

Krankenhaus Kredenbach
Bernhard-Weiss-Klinik
Postanschrift
Telefon: 0 27 32 2 09-0 Dr. Stelbrink-Str. 47
Telefax: 0 27 32 2 09-498 57223 Kreuztal

Verfolgen Sie, wie sich aus einem Krankenhaus ein Netzwerk der Sozial- und Gesundheitsversorgung entwickelt hat.


1859

Mit dem Krankenhaus Bethesda in Freudenberg nimmt das erste Ev. Krankenhaus im Siegerland seine Arbeit auf. Sind Menschen der Region schwerkrank oder verletzt, können sie jetzt wohnortsnah behandelt werden.


1862

Die Synode stimmt den Plänen der Ev. Kirchengemeinde Siegen zu: Auch in Siegen soll ein Ev. Krankenhaus gebaut werden. Ein ehrgeiziges Projekt, das zunächst scheitert.


1913

Eine technische Neuheit wird präsentiert: Das Krankenhaus Bethesda bekommt sein erstes Röntgengerät.


1945/1946

Die Kreissynode beschließt, dass das soziale Engagement der evangelischen Kirche übergemeindlich organisiert werden soll. Die Bahnhofsmission beginnt ihre Arbeit.


1947

Die Innere Mission in Siegerland und Wittgenstein e.V. wird gegründet.


1952

Die ‚Innere Mission Siegerland e.V.’ übernimmt das Krankenhaus Bethesda in Freudenberg.


1958

Die Privatklinik-Dr.-Stelbrink wird von der Inneren Mission übernommen.


1960

Jahr für Jahr nehmen Aufgaben und Verantwortung zu. Deshalb gründen der Kirchenkreis und alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises Siegen den ‚Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V.’. Als Träger der drei Ev. Krankenhäuser Jung-Stilling, Bethesda und Kredenbach hat der Verein ein breites Aufgabenfeld.


1965-1967

Mit dem Neubau der drei Krankenhäuser in Siegen, Freudenberg und Kredenbach können Menschen im gesamten Siegerland nun medizinisch hochwertig betreut werden.


1974

Am Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus wird der erste hauptamtliche Krankenhausseelsorger eingestellt. Patienten können nun mit einer neutralen Person über ihre Anliegen sprechen.


1989

Im Sommer wird die ‚Ev. Krankenhäuser im Siegerland gGmbH’ gegründet, an der der Ev. Krankenhausverein sämtliche Gesellschafteranteile hält. Gleichzeitig zieht sich der Ev. Krankenhausverein aus der aktiven Verantwortung im Krankenhaussektor zurück.


1992

Die Beratungs- und Betreuungsangebote für wohnungslose Menschen werden erweitert.


1994-1996

Die ‚Ev. Krankenhäuser im Siegerland gGmbH’ erweitert ihre Aufgabenfelder. Das Ziel: Krankenhäuser und Einrichtungen sollen zu einem Gesundheitsnetzwerk werden. Die ‚Diakonie im Siegerland gGmbH’ engagiert sich in der Nachwuchsförderung. In der Krankenpflegezentralschule werden bis zu 150 Krankenpflegeschüler parallel ausgebildet. Damit besitzt sie die größte Ausbildungsstätte im Siegerland. In der Weiterbildung von Fachpflegern kooperiert die Diakonie mit den Krankenhäusern des Kreises Altenkirchen und des Märkischen Kreises.


1997

Die ‚Diakonie im Siegerland gGmbH’ führt die Geschäfte der Ambulanten diakonischen Dienste des Kirchenkreises. Nun verantwortet sie sieben DiakonieStationen.


1999

Anfang des Jahres gründen der ‚Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V.’ und das ‚Diakonische Werk im Kirchenkreis Siegen e.V.’ die ‚Diakonie im Siegerland gGmbH’. Die Diakonie trägt mit ihren Einrichtungen und Beratungsdiensten nun die Verantwortung für alte und behinderte Menschen, für Kinder und Jugendliche sowie für Menschen ohne Wohnung.


2001

Das ‚Diakonische Werk im Kirchenkreis Siegen e.V.’ und der ‚Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V.’ gründen die Diakoniestiftung Siegerland.


2002

Die ‚Diakonie im Siegerland gGmbH’ wird größer: Der neue Name lautet ‚Diakonie in Südwestfalen gGmbH’. Im gleichen Jahr nimmt letztere mit dem ‚Diakoniezentrum Haspe e.V.’ und der ‚Ev. Luth. Kirchengemeinde Elsey’ in Hagen-Hohenlimburg zwei weitere Gesellschafter auf.


2006

Ende des Jahres scheidet das ‚Diakoniezentrum Haspe e.V.’ auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmensverbund aus.


2007-2009

2007 gründet die Diakonie in Südwestfalen zusammen mit dem Kreis Siegen-Wittgenstein den ‚Krankenhausverbund Siegerland GmbH’, aus dem 2009 das Diakonie Klinikum hervorgeht. Letzteres besteht aus den drei evangelischen Krankenhäusern im Siegerland.


2010

Die Diakonie in Südwestfalen wird vom Ev. Krankenhausverein Siegerland e.V., der Ev. Kirchengemeinde Elsey in Hagen-Hohenlimburg und dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Siegen e.V. getragen. Das Unternehmen betreibt vier Krankenhausstandorte, die Diakonische Altenhilfe Siegerland gGmbH, die Diakonie Sozialdienste GmbH, die Diakonie Pflege und Rehabilitation gGmbH, die Elsey Mobil Pflegedienst gGmbH, die Diakonie netzwerkarbeit gGmbH, die Wohnungslosenhilfe, das Hospiz und die Medizinischen Versorgungszentren. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen kranke, alte, behinderte, todkranke und obdachlose Menschen.


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1952 übernimmt die Innere Mission das Kranken-

haus Bethesda. 

 

Eine Fürsorgerin der Diakonie begleitet Nach-

kriegswaisen in den Urlaub. 

 

Ein Operationssaal im Krankenhaus Bethesda in den 50er Jahren.

Das alte Krankenhaus Bethesda in Freudenberg. 2007 wurde das Gebäude abgerissen. 

 

Früher wurden Patienten noch ohne Handschuhe und Mundschutz behandelt.