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Freuen sich gemeinsam über die Spende von 1000 Euro und einem Ruhesessel für die Palliativstation im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen (von links): Dr. Sabine Heinke (Gründungsvizepräsidentin Zonta-Club), Klaudia Thun-Vigener (Präsidentin Zonta-Club), Birgit Löhmann (Klangtherapeutin), Dr. Gisela Labenz (Gründungspräsidentin Zonta-Club), Dr. Julia Hartmann (Fachärztin für Innere Medizin), Sonja Weber (Psychoonkologin) und Ina Franz (Krankenschwester).


    




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18.03.16

1000 Euro und ein Ruhesessel für die Palliativstation

Der Zonta-Club Siegen Area hat der Palliativstation im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen 1000 Euro und einen Ruhesessel gespendet. Damit möchten die Frauen ein klangtherapeutisches Angebot, das über Spenden finanziert wird, unterstützen. Neben der medizinischen Betreuung schwerstkranker Patienten bietet die Palliativstation seit vier Jahren Klangtherapie an. Das zusätzliche Angebot soll helfen, Patienten zu beruhigen, ihre Muskulatur zu entspannen und Schmerzen zu lindern. Auf der Palliativstation können acht Patienten mit fortschreitenden, nicht heilbaren Krankheiten wie Krebs oder schweren Herz- und Lungenleiden versorgt werden. Oberärztin Dr. Julia Hartmann, ein Team aus pflegerischem Fachpersonal, Klangtherapeutin Birgit Löhmann und Psychoonkologin Sonja Weber betreuen Patienten medizinisch als auch psychologisch und beziehen dabei immer auch die Angehörigen mit in die Therapie ein. Bei der Behandlung geht es darum, belastende Symptome wie Schmerzen zu lindern und krankheitsbedingte Beschwerden zu kontrollieren. „Die Palliativstation ist für uns eine wichtige und notwendige Einrichtung, die uns am Herzen liegt. Ein Gründungsmitglied von uns ist vor zehn Jahren hier würdevoll begleitet worden“, erzählt Zonta-Club-Präsidentin Klaudia Thun-Vigener. Gemeinsam mit Dr. Sabine Heinke und Dr. Gisela Labenz überreicht sie die Spende im Namen der 36 Mitglieder des Zonta-Club, der 2002 gegründet wurde.
Einmal in der Woche besucht Birgit Löhmann die Palliativstation im Jung-Stilling-Krankenhaus. Mit Bronze-Schale und Klöppel erzeugt die ausgebildete Krankenschwester Klänge, deren Schwingungen und Vibration sich sanft auf den Körper der Patienten übertragen. Die Schale stellt sie entweder neben den Körper oder sogar auf den Bauch. „Die Vibration bringt das Zellwasser in Bewegung und wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus, die Muskulatur lässt locker“, erklärt Löhmann. Patienten mit schweren Atemnotattacken, die mit Panik einhergehen, habe die Therapie geholfen sich zu beruhigen und endlich wieder entspannt schlafen zu können. „Auch bei komatösen und tiefschlafenden Patienten lässt sich eine ruhigere Herzfrequenz beobachten“, bestätigt Hartmann den positiven Effekt der Klangtherapie.


 
Abteilung Presse & Kommunikation
Diakonie in Südwestfalen
 

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