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Chefarzt Prof. Berthold Hell erläuterte beim Siegener Forum Gesundheit im Diakonie Klinikum Jung-Stilling, wann Implantate als Zahnersatz geeignet sind und welche Vorteile sie mit sich bringen.


    




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03.03.16

Zahnimplantate - natürlich wirkender Ersatz

Wie Implantate verloren gegangene Zähne sicher und ästhetisch ersetzen können, hat Chefarzt Prof. Berthold Hell im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen erläutert. Der Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ─ Plastische Operationen und Ärztliche Direktor des Krankenhauses informierte rund 70 Zuhörer über Abläufe und Vorteile von Implantat-Behandlungen.

Ein Zahnimplantat ist ein kleiner, schraubenförmiger Körper, der meist aus Titan hergestellt wird und die Zahnwurzel ersetzt. Er wird in den Ober- oder Unterkiefer eingepflanzt und darauf eine Krone (künstlicher Zahnersatz) gesetzt. Die künstliche Wurzel verwächst mit dem Kieferknochen und gibt dem Zahn Halt.
„Ein Implantat ist grundsätzlich für Jeden geeignet, der einen oder mehrere Zähne verloren hat. Besonders profitieren Patienten mit angeborenen Fehlbildungen, nach Unfällen oder mit Tumorerkrankungen“, so Hell.
Brücken oder Vollprothesen seien weitere Optionen zum Schließen von  Zahnlücken. „Mit einem Implantat werden im Gegensatz zu einer Brücke gesunde Nachbarzähne nicht belastet.“ Welche Methode geeignet ist, hängt von der Situation des Patienten ab. Die Vorteile von Implantaten sieht Hell in der naturgetreuen Rekonstruktion. Sie sind für den Laien nicht als Ersatz zu erkennen und jede Krone lässt sich individuell reinigen. „Dadurch sind Implantate ästhetisch, erfordern jedoch eine sorgfältige Pflege“, sagte der Chefarzt. Die Behandlung beginnt mit einem beratendem Gespräch, einem Röntgenbild, gegebenenfalls einer dreidimensionalen Darstellung und der Modellanalyse der Kiefer.
Eine der wichtigsten Grundlagen für eine Implantation, ist eine ausreichende Knochenmasse des Kiefers. Ist sie zu gering, muss der Knochen durch einen chirurgischen Eingriff aufgebaut werden. Die gängigste Methode ist dabei das Einlagern von körpereigenem Knochen. Die gewonnenen Knochenstücke werden geformt und mit Titanschrauben oder Platten am Kiefer befestigt. Das Knochentransplantat wird anschließend vollständig mit Mundschleimhaut bedeckt, um ein sicheres Einheilen zu gewährleisten. Alternativ können künstliche Knochenaufbaumaterialien genutzt werden. „Welches Material geeignet ist, muss individuell entschieden werden“. Nach Abschluss des Heilprozesses wird das Zahnfleisch über den Implantaten eröffnet, ein Zahnfleischformer eingesetzt und von dieser Situation ein Abdruck genommen. Dies dient als Grundlage für das Erstellen von Kronen, Brücken oder Prothesen. Anschließend wird der Zahnersatz auf dem Implantat befestigt.


 
Abteilung Presse & Kommunikation
Diakonie in Südwestfalen
 

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