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Professor Berthold Hell, Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling, erklärt einem WDR-Fernsehteam anhand von Röntgenaufnahmen die Schritte einer aufwendigen und seltenen Gesichtsoperation.


    




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27.01.16

Mehr Lebensqualität dank aufwendiger Gesichtsoperation

Das Mikrofon ist ausgerichtet, die Kamera läuft, auf dem Bildschirm im Hintergrund leuchten die Röntgenaufnahmen eines männlichen Schädels – Professor Berthold Hell, Chefarzt der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, hat ein WDR-Fernsehteam zu Gast und erklärt Redakteurin Anke Bösenberg die Operationsschritte einer komplizierten Gesichtsverlagerung. Im Dezember hat der erfahrene Chirurg während einer achtstündigen Operation die schwerwiegende Gesichtsfehlstellung eines jungen Mannes korrigiert. Der Unterkiefer des 21-Jährigen stand knapp zwei Zentimeter hervor – in ein Brötchen beißen war nicht möglich, kauen konnte er nur mit den hinteren Backenzähnen. Auch der seelische Leidensdruck war groß. Heute ist der Patient kaum wiederzuerkennen, sein Aussehen hat sich völlig verändert. Doch von Narben, trotz aufwendiger Operation, keine Spur. Professor Hell kam ohne äußere Schnitte aus und setzte lediglich in Mund und Nase das Skalpell an. Der Eingriff war kompliziert und selten – nur wenige seiner Kollegen weltweit beherrschen diese Methode. Das gesamte Gesichtsskelett wurde während des Eingriffs nahezu neu konstruiert. Der Chirurg setzte Wangenknochen und Oberkiefer weiter nach vorne, den Unterkiefer rückte er ein Stück zurück. Für einen Laien sind die Operationsschritte schwer vorstellbar. So nimmt sich Hell viel Zeit, um dem Fernsehteam den Eingriff zu erklären. Während des Drehs fragt die Redakteurin mehrmals, ob der Patient keine Angst gehabt hätte. „Ich habe mich jahrelang auf die Operation vorbereitet und als der Tag endlich gekommen war, habe ich mich einfach nur gefreut“, sagt der 21-Jährige. Weil sich sein Gesicht so stark verändert hat, komme es vor, dass Bekannte ihn nicht erkennen und vorbeilaufen. Auch seine Passfotos muss der Gummersbacher erneuern und lässt sich dabei vom Fernsehteam begleiten. Am Mittwoch, 27. Januar, wird der Beitrag über die Gesichtsverlagerung in der Lokalzeit Südwestfalen zwischen 19.30 und 20 Uhr im WDR zu sehen sein. 

 
Abteilung Presse & Kommunikation
Diakonie in Südwestfalen
 

Ansprechpartner

 
Anne Schneider, M.A.
Redakteurin
 
 
02 71 3 33-65 72
a.schneider(at)diakonie-sw.de
 

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