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Dr. Birgit Schulz referierte im Diakonie Klinikum Jung-Stilling vor rund 80 Zuhörern über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Schulterschmerzen.


    




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20.01.16

Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen

„Bei Schulterschmerzen sollten Betroffene mit dem Gang zum Arzt nicht ewig warten“, warnte Dr. Birgit Schulz, Oberärztin der Unfall- und orthopädischen Chirurgie vom Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg. In ihrem Vortrag „Schmerzen in der Schulter – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten“ informierte sie in der Cafeteria des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen vor rund 80 Zuhörern über Krankheiten des Schultergelenks.
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper und setzt sich zusammen aus Oberarmkopf, Gelenkpfanne, Muskeln, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Ein erkranktes oder verletztes Schultergelenk kann Betroffene im Alltag massiv einschränken.
Es gibt zahlreiche Krankheiten, die zu Schulterschmerzen oder Bewegungseinschränkungen führen können. Um die richtige Therapie einzuleiten, ist eine exakte Diagnose nötig. Hierfür ist neben einer genauen Befragung des Patienten auch eine differenzierte Kontrolle erforderlich, ergänzt durch ein Röntgenbild und oft auch eine Kernspintomographie.
Eine häufige Ursache für Schulterschmerzen ist das Impingement- oder Engpasssyndrom. Hierbei werden, meist verursacht durch eine schlecht trainierte Schultergürtelmuskulatur, Sehnen und Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterdach eingeklemmt. „Oft können Betroffene dieses Problem mit Krankengymnastik oder einer Spritze in den Griff bekommen“, erklärte Schulz. Nur manchmal braucht es einen operativen Eingriff wie die Arthroskopie, bei der mit einer Kamera und kleinen Instrumenten der Schaden behoben werden kann. Bei langem Bestehen eines Engpasses kann das Problem zu Sehnenrissen führen. Hier sollten Betroffene mit der Operation nicht zu lange warten. „Viele Schulterprobleme lassen sich arthroskopisch therapieren. Es erfordert allerdings viel Erfahrung des Operateurs“, so die Orthopädin.
Ähnlich wie im Knie- oder Hüftgelenk kann es zu einem Verschleiß des Gelenks kommen, einer Arthrose. Sind die Beschwerden hier nicht mehr auszuhalten hilft der Einbau eines künstlichen Schultergelenks (Endoprothese). Je nach Verschleiß-Art wird dabei das passende Modell gewählt.
„Generell ist zu sagen, dass viel Bewegung und ein bisschen Sport Schulterproblemen vorbeugen können“, empfahl Schulz.





 
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