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Acht Asylbewerber besuchten mit Kornelia Sturm-Schmidt (rechts) von der Integrationsagentur der Diakonie Sozialdienste und Annette Wedig ( links) vom Katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit das Arbeitsamt in Olpe, um sich auf die Integration in den Arbeitsmarkt vorzubereiten.


    




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29.10.15

Ein wichtiger Schritt zur Integration

Einen Job finden, Deutsch lernen, auf eigenen Beinen stehen, neuen Mut fassen – Ziele, denen eine Gruppe junger Flüchtlinge ein Stück näher gekommen ist. Um sich auf die Integration in den Arbeitsmarkt vorzubereiten, besuchten acht Asylbewerber aus Eritrea, Albanien, Iran, Ghana, Nigeria und Bangladesch das Arbeitsamt in Olpe. Betreut und begleitet wurde die Gruppe von Kornelia Sturm-Schmidt von der Integrationsagentur der Diakonie Sozialdienste in Olpe, gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds. Die fremdsprachliche und organisatorische Hilfe übernahm Annette Wedig vom Katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit (IN VIA). Die Besucher sind Mitglieder in der Erwerbslosengruppe „Olper Treff“, die Flüchtlinge unter anderem bei der Jobsuche unterstützt und Teilnehmer des Projekts „Unsere Zukunft gestalten – Bildungsangebote für Asylbewerber“, geleitet von Annette Wedig. Das Projekt wird aus dem Sonderfonds des Erzbischofs von Paderborn für spezifisch armutsorientierte Dienste der Caritas unterstützt.
„In gemeinsamer Zusammenarbeit bereiten wir die Teilnehmer auf die Integration in den Arbeitsmarkt vor. In der Erwerbslosengruppe informieren wir die Asylbewerber rund um das Thema Stellensuche und geben Bewerbungstipps“, erklärte Sturm-Schmidt. „In unserem Sprachkurs vermitteln wir einen berufsbezogenen Wortschatz und geben grundsätzliche Informationen zu Ausbildung und Arbeit“, fügte Wedig hinzu.
Die im Projekt erlernten Sprachkenntnisse konnten die Teilnehmer im Arbeitsamt bereits umsetzen. In Einzelgesprächen mit Beratern registrierten sie sich zur Arbeitssuche und füllten Formulare zu ihren beruflichen Kenntnissen und Vorstellungen aus. „Für die Teilnehmer war der Besuch sehr aufregend, denn sie haben noch Mühe alles zu verstehen und selbst auf Deutsch zu formulieren. Sie sind froh und dankbar, bei solchen Behördengängen begleitet zu werden“, sagte Sturm-Schmidt. Die Arbeitsagentur unterstützt die Frauen und Männer nun bei der Jobsuche, erwartet aber auch, dass sie weiter an ihren Deutschkenntnissen arbeiten. Der nächste Beratungstermin ist im Februar. Dann soll die Ausbildungs- und Jobsuche konkretisiert werden.
„Der erste Schritt ist getan. Bis Februar möchten wir in den Projekten weiter an den Sprachkenntnissen arbeiten und die beruflichen Ziele weiterentwickeln. Die Teilnehmer sind motiviert“, so Wedig. Für die beiden Frauen hat die Projektarbeit einen wichtigen Mehrwert: Die Entwicklung einer individuellen beruflichen Zukunftsperspektive wirkt sich positiv auf das psychische und gesundheitliche Wohlbefinden aus. Die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Projekte fördert soziale Kompetenzen.

 
Abteilung Presse & Kommunikation
Diakonie in Südwestfalen
 

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