Diakonie in Südwestfalen
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Jung-Stilling-Krankenhaus Wichernstraße 40 57074 Siegen
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Ev. Krankenhaus Elsey in Hohenlimburg
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Krankenhaus Kredenbach
Bernhard-Weiss-Klinik
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Ein Unternehmen für lebenslange Beziehungen: Die Diakonie in Südwestfalen hat sich Menschen und deren Gesundheit verschrieben – von der Geburt bis zur Palliativversorgung. Sie zählt mit 3200 Mitarbeitern zu den großen konfessionellen Gesundheits- und Sozialdienstleistern. In einem Netzwerk aus Praxen, Krankenhäusern, ambulanten Pflegeangeboten und Hospiz bündelt sie ihre medizinische Kompetenz. Betreut, gepflegt und operiert werden jährlich 100.000 Menschen. Dahinter verbergen sich aufwändige Strukturen: An 40 Standorten betreibt die Diakonie in Südwestfalen mehr als einhundert Einrichtungen. Als professioneller Dienstgeber verbindet sie unter einem Konzerndach zahlreiche Diagnose-, Therapie-, Rehabilitations- und Pflegeeinheiten. Vier Krankenhäuser, vier Reha-Zentren und ein Dutzend Praxen machen sie zum Branchenprimus zwischen dem nördlichen Rheinland-Pfalz und dem Ruhrgebiet.

 

Ein Beispiel für das engmaschige Versorgungsnetz: In den Mammographie-Screening-Centern Siegen und Olpe werden jährlich etwa 10.000 Klientinnen untersucht. So kann Brustkrebs frühzeitig erkannt – und im Regelfall geheilt werden. Die Behandlung übernimmt das Diakonie-Klinikum als operativer Standort des regionalen Brustzentrums. Letzteres rangiert unter den besten zehn Zentren landesweit (lt. Bewertung des Westdeutschen Brustzentrums). Im Jung-Stilling-Krankenhaus ist unter anderem eine MRT-gestützte Markierung möglich, wie sie sonst nur Universitätskliniken vornehmen. Zum Behandlungsteam selbst zählen neben Medizinern und Pflegekräften auch Psychologen, Seelsorger und Sozialarbeiter. Postoperativ können die Patientinnen bei niedergelassenen Gynäkologen in den Medizinischen Versorgungszentren betreut werden. 

 

Die ambulanten Reha-Zentren organisieren Fitness- und Ernährungskurse. Wissenschaftliche Perspektiven auf ein Leben mit Brustkrebs bietet die unternehmenseigene Vortragsreihe „Forum Gesundheit“. Zudem koordiniert die Diakonie in Südwestfalen 400 Selbsthilfegruppen – unter anderem für Frauen mit Mamma-Karzinom. 

 

Integrierte Unternehmensstrukturen zeichnen die Diakonie in Südwestfalen auch außerhalb ihrer medizinischen Geschäftsbereiche aus: 1500 Senioren und pflegebedürftige Menschen werden jährlich von ambulanten Diensten oder in einem der sechs Altenheime betreut. Weitere Einrichtungen an der Nahtstelle mobiler und immobiler Versorgungsformen sollen folgen. Seit wenigen Wochen liefert die Diakonie auch Mahlzeiten bis an die Haustüre. Hierbei bedient sich das Unternehmen wiederum seines Netzwerkes: Haupt- und Ehrenamtliche, Krankenhausküche und ambulanter Pflegedienst kooperieren.

 

Gleichzeitig leistet die Diakonie 37.000 Betreuungstage per anno in Einrichtungen für Bewohner mit physischer und psychischer Behinderung. In spezialisierten Wohnformen, Informations- und Begegnungsstätten begleiten Diakonie-Mitarbeiter diese Menschen.

 

Die Beratungsdienste bieten mit jährlich 27.000 Beratungsstunden vielfältige Unterstützung in Krisensituationen wie Arbeitslosigkeit, Verschuldung oder Abhängigkeit. Womit ein weiterer Unternehmensschwerpunkt deutlich wird: Die Tochtergesellschaften organisieren die vollständige Bandbreite der Suchtbehandlung. Im Initialkontakt stehen die Sozialpädagogen der Beratungsdienste zur Verfügung. Qualifizierten Entzug für legale wie illegale Drogen übernehmen die Krankenhäuser in Freudenberg und Hagen-Hohenlimburg. Für die Wiedereingliederung zeichnen unter anderem die Mitarbeiter im Wohnheim Euelsbruch verantwortlich.

 

In den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe werden bei jährlich 36.000 Pflege- und 4.200 Übernachtungstagen Menschen in Not begleitet: zum Beispiel ältere Menschen mit kleiner Rente, Alleinerziehende, junge Menschen ohne Schulabschluss, Inhaftierte oder Ex-Häftlinge. In Tagesaufenthalt, Übernachtungshaus und Beratungsstelle möchte die Diakonie das Überleben solcher Klienten sichern und eine Resozialisierung ermöglichen.


Mit seinem Hospiz unterstreicht der Träger das besondere christliche Selbstverständnis. Jährlich verbringen etwa hundert Menschen ihre letzte Lebensphase dort – weil sie an einer austherapierten Krankheit leiden.

 

Mehrere hundert Ehrenamtliche engagieren sich in der Diakonie in Südwestfalen. Sie unterstützen das gemeinsame Anliegen, Hilfe zu geben, wo sie benötigt wird. Unabhängig von Alter, Konfession und Nationalität widmet sich die Diakonie Menschen in ihrer Not und in ihren Anliegen. Die Aufgaben des Unternehmens gründen auf der christlichen Nächstenliebe, verstärkt durch die Arbeit der evangelischen Kirchengemeinden als Gesellschaftern. 

 

Die Diakonie erfüllt auch einen Bildungsauftrag: Sie betreibt eine Kindertagesstätte, eine Krankenpflegeschule, ein ärztliches Fortbildungszentrum, eine Einrichtung für Familien- und Erwachsenenbildung, und sie bietet Kurse sowie Veranstaltungen zur Gesundheitsprävention an. Ferner bildet sie 130 junge Menschen in kaufmännischen und pflegerischen Berufen aus. In einer Beschäftigungsgesellschaft werden Menschen für den Arbeitsmarkt qualifiziert. Darüber hinaus organisiert das Unternehmen wissenschaftliche berufliche Bildung: Im Diakonie-Klinikum werden Fachärzte ausgebildet.