Hülsemann Haus

Beschützender Bereich
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Jung-Stilling-Krankenhaus Wichernstraße 40 57074 Siegen
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Telefon: 02 71 33 3-3 Wichernstraße 40
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Ev. Krankenhaus Elsey in Hohenlimburg
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Krankenhaus Kredenbach
Bernhard-Weiss-Klinik
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Telefon: 0 27 32 2 09-0 Dr. Stelbrink-Str. 47
Telefax: 0 27 32 2 09-498 57223 Kreuztal



       Willkommen

       Unsere Einrichtung

       Die Lage

       Bewohnerzimmer

       Beschützender Bereich

       Der Garten

       Das Café


„Bewegung ist für Demenzkranke oft die letzte Möglichkeit sich auszudrücken.“

Ein strukturierter Tag schafft Orientierung

Jeden Mittwochvormittag riecht es im Erdgeschoss unseres Hauses nach Waffeln,
Käsekuchen oder anderen Leckereien. Der Duft kommt nicht etwa aus der Küche,
sondern aus dem Gruppenraum unseres beschützenden Bereichs. Hier backt unsere
Ergotherapeutin gemeinsam mit den Bewohnern – und das jeden Mittwoch zur
gleichen Uhrzeit. Solche Angebote gibt es bei uns an jedem Tag der Woche,
aufgebaut nach einem strukturierten Plan.

Denn in unserem beschützenden Bereich betreuen wir 14 Männer und Frauen mit
Demenz. Für sie ist es wichtig, dass jeder Tag einen bestimmten Ablauf hat, an
dem sie sich orientieren können. So beginnt der Morgen mit einem gemeinsamen
Frühstück. In der anschließenden Gesprächsrunde sind nicht nur Essenswünsche
ein Thema, sondern auch aktuelle Geschehnisse. Besprochen werden beispielsweise
Neuigkeiten aus den Stadtteilen in denen die Bewohner wohnten. Es folgen eine
Zwischenmahlzeit und das jeweilige Tagesangebot. Am Nachmittag betreuen wir
unsere Bewohner einzeln oder in kleinen Gruppen. Mit speziellen Methoden
unterstützen wir die Fähigkeiten unserer Senioren. Fotos von früher stärken
beispielsweise das Erinnerungsvermögen. Wohlfühlbäder mit Aromaöl fördern
Wohlbefinden und Geruchssinn.



Wir sind da - auch in schwierigen Situationen

Achtsam begegnen wir Menschen mit Demenz
in unserer Einrichtung. Wichtig ist uns, die
Bewohner mit ihrer Erkrankung nicht alleine
zu lassen. Tag und Nacht sind wir für unsere
Senioren da. Emotionen wie Trauer oder
Freude werden von unseren Mitarbeitern
aufgefangen. In der Pflege und Betreuung
unserer Bewohner versetzen wir uns in ihre
Lage und zeigen Verständnis.

Unsere Bewohner können sich in ihren
Einzelzimmern aufhalten, aber auch unseren
Gruppen- oder Speiseraum besuchen. Bei
schönem Wetter verweilen viele unserer
Senioren im Garten. Auch dieser ist speziell
auf die Bedürfnisse demenzkranker Menschen
ausgelegt. Ein Zaun umschließt das Gelände.
So können unsere Bewohner den Garten nach
Belieben aufsuchen und sind trotzdem nicht
der Gefahr ausgesetzt, sich vom Grundstück
zu entfernen und nicht mehr zurückzufinden.
Wir legen Wert darauf, dass unsere Bewohner
den Garten zu jeder Zeit aufsuchen können.
Denn auf einem Rundweg können sich
Senioren mit Wanderungstendenzen oder
Unruhe bewegen.

Eine abwechslungsreiche Woche

  • Montag: Wir tanzen und spielen.
  • Dienstag: Wir singen und musizieren.
  • Mittwoch: Wir backen.
  • Donnerstag: Wir trainieren das Gedächtnis.
  • Freitag: Wir kochen.



Mit Herz und Verstand

     
Insgesamt 15 Jahre haben sich die Mitarbeiter unseres beschützenden Bereichs darauf vorbereitet, Demenzkranke zu pflegen und zu betreuen. Examinierte Altenpfleger, Altenpflegehelfer, ein Wohnbereichsleiter, eine Ergotherapeutin, eine gerontopsychiatrische Fachkraft und eine Betreuungskraft sind im Umgang mit dementen Menschen geschult. Aus Erfahrung wissen wir, dass es nicht immer einfach ist, Demenzkranke zu betreuen: Der Krankheitsverlauf ist oft mit Unruhe, Selbstgefährdungsaspekten oder plötzlich auftretenden Stimmungsschwankungen verbunden. Wir möchten auch in schwierigen Momenten richtig reagieren. Genau deswegen ist uns die Ausbildung unserer Mitarbeiter so wichtig.










 

Ein Treffpunkt für Angehörige

Einmal im Monat bieten wir in unserem beschützenden Bereich eine Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz an. Hier treffen sich die Familien unserer Bewohner zum Gespräch. Die gemeinsamen Nachmittage dienen dazu Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Gemeinsam werden die Herausforderungen, denen Betroffene und Angehörige bei diesem Krankheitsbild begegnen, besprochen. Die Altenhilfe der Diakonie in Südwestfalen beschäftigt eine Demenzbeauftragte. Sie begleitet Angehörige, gibt Tipps und beantwortet Fragen. Darüber hinaus macht sie aktuelles Fachwissen für unsere Einrichtung verfügbar, so dass wir Demenzkranke immer nach aktuellen Standards betreuen können.

 

Sicherheit für unsere Bewohner

Eine abgeschlossene Tür gibt es in unserem beschützenden Bereich ausschließlich im Garten. Dies unterscheidet uns von einer geschlossenen Unterbringung. Trotzdem möchten wir sichergehen, dass unsere Bewohner den beschützenden Bereich nicht unbemerkt verlassen können. Denn nichts ist schlimmer, als wenn ein Bewohner unbeobachtet hinausgeht und aufgrund seiner Erkrankung nicht mehr zurückfindet. Deshalb tragen Senioren mit Weglauftendenz bei uns ein Armband. Sollten sie den beschützenden Bereich verlassen, löst das Armband einen Alarm aus. Unsere Mitarbeiter können dann sofort reagieren. Das Armband dürfen Bewohner nur tragen, wenn dies juristisch genehmigt ist.