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Pflegeberuf stärken und Ärzten Anreize bieten

28.03.2017

Bei der CDA-Regionalkonferenz sprach Ex-NRW-Minister Karl-Josef Laumann unter anderem über die Situation des Pflegeberufes und den Landärztemangel.

Zu geringe Einkünfte für Pflegekräfte, zu wenige Ärzte auf dem Land, Fachkräftemangel in Medizin und Pflege – Themen, bei denen der Bundesvorsitzende der CDA Karl-Josef Laumann zwingenden Handlungsbedarf sieht. Wie der drohenden Misere Einhalt geboten werden könnte, stand dann auch im Fokus der Regionalkonferenz Südwestfalen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Nordrhein-Westfalen im Hörsaal am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen.

„Krankenhäuser müssen sich anstrengen, Ärzte und Pflegekräfte zu gewinnen“, sagte Laumann. Vor allem auf dem Land sei die medizinische Versorgung durch zu wenige Ärzte bedroht. Probleme sieht der ehemalige NRW-Gesundheitsminister auf Sauer- und Siegerland sowie auf Ostwestfalen zukommen. Laumann regte an, Studienplätze an Studenten außerhalb des Numerus clausus zu vergeben. Auch der Pflegeberuf müsse gestärkt werden, denn: „Die Rahmenbedingungen der Krankenhausfinanzierung lassen es nicht zu, junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern.“ Den Zusammenschluss zu einer Pflegekammer sieht er als wichtigen Schritt, um die Pflege als attraktiven Beruf zu stärken und ihr die Wertschätzung und Aufmerksamkeit zu geben, die ihr zusteht.

Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, begrüßte die CDA-Delegation, überreichte Laumann ein Buchpräsent über die Stadt Siegen und hob deren positive Entwicklung hervor: „Die Stadt ist nicht nur für Einheimische ein Gewinn, sondern hilft Unternehmen dabei, Personal zu gewinnen und an die Region zu binden."

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