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Neues Behandlungskonzept im Diakonie Klinikum Bethesda

14.07.2017

Über eine neue und schonende Gelenkersatzmethode referiert Dr. Patrick Sweeney am Mittwoch, 26. Juli, 18 Uhr, im Konferenzraum des Diakonie Klinikums Bethesda in Freudenberg.

Mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk schon wenige Stunden nach der Operation wieder auf den Beinen stehen ─ dank einer neuen Methode ist dies im Endoprothetik-Zentrum des Diakonie Klinikums Bethesda in Freudenberg möglich. Mit der sogenannten Fast Recovery-Maßnahme, zu deutsch „Maßnahme zur schnellen Genesung“, operieren die Chirurgen im Bethesda gewebeschonend und mit nur kleinen Schnitten. Über diese Innovation informiert Dr. Patrick Sweeney, Chefarzt der Unfall- und orthopädischen Chirurgie, am Mittwoch, 26. Juli, 18 Uhr, im Konferenzraum des Krankenhauses. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich.

„Fast Recovery“ wurde für Patienten entwickelt, bei denen ein Hüft- oder Kniegelenkersatz nötig ist. Die Methode hat ihren Ursprung in den USA, in den Niederlanden und in England. Zunächst werden die Patienten intensiv auf die mittelschwere bis große Operation vorbereitet. Während des Eingriffs werden Betäubungsmittel gezielt in das Operationsgebiet eingebracht, wodurch schnell eine schmerzarme Beweglichkeit möglich ist. Im Anschluss können die Patienten in der Regel das neue Gelenk besser beugen und strecken sowie noch am Tag des Eingriffs mit Hilfe aus dem Bett aufstehen.

 

Während der Operation wird die Muskulatur so gut wie möglich geschont und nicht durchtrennt. Chirurgen legen keine Blutsperren an, da diese Muskeln quetschen können. Stattdessen wird zügig und blutarm mit gerinnungshemmenden Substanzen operiert. Dadurch vermindert sich die Blutung während sowie nach dem Eingriff und eine Fremdblutgabe ist nahezu unwahrscheinlich. Wenn überhaupt eine Drainage nötig ist, kann diese am Tag der Operation oder spätestens am darauf folgenden Tag entfernt werden. So ist eine schnelle Mobilisierung ohne die oft schmerzhaften Schläuche möglich. Der Vortrag richtet sich an Betroffene und Interessierte.

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