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Experten referieren über Sucht

27.04.2016

Mit einem Fachtag im Siegener Kulturhaus Lÿz feierten Diakonie-Verantwortliche, Mitarbeiter der Beratungsstellen, Sucht- und Psychologie-Experten sowie Gäste aus Politik und Gesellschaft das Doppeljubiläum 40 Jahre Beratungsstelle für Suchtkranke und 30 Jahre Familienorientierte Suchthilfe der Diakonie in Südwestfalen.

Mit einem informativen Fachtag im Siegener Kulturhaus Lÿz hat die Diakonie in Südwestfalen ihre Feierlichkeiten zum Doppeljubiläum 40 Jahre Beratungsstelle für Suchtkranke und 30 Jahre Familienorientierte Suchthilfe mit dem Schwerpunkt „Kinder von Suchtkranken“ beendet. Rund 200 Gäste folgten der Einladung zum Fachtag unter dem Motto „Lebenslinien“, um sich bei Vorträgen von Experten aus dem Sucht- und Psychologiebereich zu informieren und den Einrichtungen zu gratulieren.

Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, beleuchtete in seinem Grußwort das Motto der Veranstaltung. „Lebenslinien sind Wege, die unsere Mitarbeiter der Beratungsstellen mit Menschen, die Unterstützung brauchen, in jeder Phase ihres Lebens gehen.“ Ferner begrüßte Rosenbauer die Referenten des Fachtags und dankte ihnen für ihre Teilnahme. Sein Lob galt dem Engagement der Mitarbeiter, die seit Jahren Suchtabhängigen in Siegen-Wittgenstein zur Seite stehen. Iris Jänicke, Geschäftsbereichsleiterin der Beratungsdienste, las ein Grußwort von Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, vor. Darin erläuterte Steffens, welchen wichtigen Beitrag die Kombination von Kinder- und Erwachsenen-Suchthilfe für die Gesellschaft leistet. Kinder von Suchtkranken seien dem Risiko ausgesetzt, selbst abhängig zu werden. Weil die Persönlichkeit in jungen Jahren entwickelt werde, seien genau dann positive Vorbilder wichtig. Ralph Seiler, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, lobte die große Spannbreite, die die Suchtkrankenhilfe anbietet: „In allen Lebensphasen und bei unterschiedlichen Suchtfällen, sind die Mitarbeiter für hilfesuchende Menschen da. Diese Arbeit ist zu einem Qualitätsmerkmal geworden.“ Siegens Bürgermeister Steffen Mues sah die Integration der Familien in der Beratungsstelle als bundesweit besonders an. „Für die Stadt Siegen bedeutet familienfreundlich, die Würde jedes Menschen zu wahren. Deshalb fördern wir die Leistungen der Suchtberatungsstelle.“

Im Anschluss boten Fachvorträge und Gespräche mit den Referenten die Möglichkeit, sich auszutauschen. Dr. Reinhold Feldmann, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut und Leiter der FAS-Ambulanz Walstedde, referierte über Diagnose, Hilfen und Therapien des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Dieses kann bei Kindern entstehen, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol konsumierten. Fehlbildungen sowie körperliche und organische Schäden können Folgen sein. Dr. Dieter Geyer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin sowie leitender Arzt der Fachklinik Fredeburg, hielt einen Vortrag über Unabhängigkeit von Suchtmitteln im Alter.

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