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Besucher stellten Ärzten viele Fragen

14.11.2017

Zahlreiche Besucher nutzten die verschiedenen Angebote Beim 3. Betzdorfer Gesundheitsforum im MVZ Betzdorf-Kirchen. Bei der Medizinischen Fachangestellten Nadja Wagner ließen sie beispielsweise ihre Durchblutung messen.

Tipps und Informationen zu Krankheiten, vollbesetzte Gesundheitsvorträge und Rundgänge durch die Praxisräume ─ das 3. Betzdorfer Gesundheitsforum im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Betzdorf-Kirchen weckte das Interesse zahlreicher Besucher. Diese informierten sich bei ärztlichen Fachvorträgen, nutzten kostenfreie Gesundheitschecks und stellten den Experten vor Ort Fragen. Die Gäste lernten das Spektrum der Allgemein-, Gefäß- und Unfallchirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Augenheilkunde, Inneren Medizin, Kardiologie, Anästhesie und Psychiatrie kennen.

Erfahrene Mediziner informierten in sechs Kurzvorträgen über verschiedene Themen. Dr. Dieter Hofmann, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, klärte über Wechseljahre und Frauengesundheit auf. Dr. (RUS) Anna Wolf, Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie, sprach über Gefäßkrankheiten. Wie Patienten dank der sogenannten Fast-Recovery-Methode bereits wenige Stunden nach dem Einsatz eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks wieder auf den Beinen stehen können, veranschaulichte Dr. Patrick Sweeney, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie. Der Fachmann zeigte Fotos und Videoaufnahmen von Patienten, die schon am Abend nach dem Eingriff Gehübungen machten. Dass Darmpolypen gutartige Veränderungen der Darmschleimhaut sind, sich manche jedoch zu bösartigem Darmkrebs entwickeln können, hob Jochen Meyer, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, hervor. Da die Polypen jedoch meist keine Beschwerden bereiten, sollten sie anhand von Vorsorgeuntersuchungen, in der Regel ab dem 50. Lebensjahr, kontrolliert werden. Die derzeit treffsicherste Methode sei eine Darmspiegelung (Koloskopie).

 

Welche Krebsvorsorge noch wichtig ist, erklärte Dr. Beate Ozimek, Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Denn Hautkrebs ist eine in Deutschland häufig auftretende Krebsform mit steigender Tendenz an Neuerkrankungen. Ozimek empfahl: „Beim Aufenthalt in der Sonne ein Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 50 auftragen, Sonnenbaden meiden und den Kopf bedecken.“ Außerdem sei ein regelmäßiges Hautkrebsscreening wichtig. Ab 35 Jahren bekommt man dieses alle zwei Jahre von der Krankenkasse erstattet. Wem Hautveränderungen, vor allem vergrößerte Muttermale auffallen, sollte diese auch schon vorher von einem Hautarzt abklären lassen. Dr. Johannes Rixe, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, stellte unter anderem die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) vor. Mit der hochspezialisierten Methode lassen sich detaillierte Aufnahmen des Herzens anfertigen und unterschiedliche Krankheiten des Organs näher eingrenzen. Beispielsweise werden durch Herzinfarkte oder entzündliche Prozesse geschädigte Herzmuskelareale mittels MRT exakt dargestellt und vermessen. Ferner können eine verminderte Durchblutung des Herzens aufgrund von verengten Herzkranzarterien dargestellt und Prognosen mit großer Genauigkeit getroffen werden.

 

Bei den Medizinischen Fachangestellten Heike Schröter und Sylvia Mäusezahl ließen  Interessierte ihren Körperfettanteil analysieren. Anästhesie-Assistentin Bettina Vedi schulte die Besucher beim Reanimationstraining und erklärte den Umgang mit dem Defibrillator. Das medizinische Gerät wird in Notfällen eingesetzt, um die Gefahr eines plötzlichen Herztodes zu verringern oder gar zu vermeiden. Bei betroffenen Erwachsenen und Jugendlichen werden zwei Klebeelektroden jeweils unter dem rechten Schlüsselbein und unter der linken Achselhöhle angebracht. Liegt ein Herzstillstand vor, unterstützt der Defibrillator per Sprachanweisung bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dietmar Kneip von der Firma Egner Medizintechnik maß den Blutzuckerspiegel, Kinder spielten, malten und bastelten mit der Medizinischen Fachangestellten Leyla Ay.

 

MVZ-Geschäftsführerin Bärbel Arwe freute sich über einen rundum gelungenen Tag. „Es ist schön zu sehen, dass die Besucher ein großes Interesse an unseren ärztlichen Vorträgen zeigen. Außerdem danke ich allen Mitwirkenden, die sich während des Gesundheitsforums und bei seinen Vorbereitungen engagierten.“

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