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Arbeitslosen wieder eine Perspektive bieten

24.02.2017

Die Sozialpädagoginnen Jessica Kruska und Isabel Weber beraten arbeitslose Menschen ab 27 Jahren.

Beratung neu denken: dezentral und ganzheitlich. Das ist das zentrale Anliegen des Quartiersprojekts Arbeit, Beratung und Coaching (ArBeCo), das seit nunmehr einem Jahr am Fischbacherberg in Siegen existiert. Die Sozialen Dienste der Diakonie in Südwestfalen führen das EU-geförderte Projekt in Kooperation mit der Universitätsstadt Siegen durch. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Beratungsangebot für arbeitslose Menschen ab 27 Jahren vorzuhalten, um so die individuelle und soziale Ausgangslage zu verbessern und im günstigsten Fall die aktive Teilnahme am Arbeitsmarkt zu realisieren.

„Menschen, die über einen langen Zeitraum arbeitslos sind, benötigen eine individuelle, zeitintensive Begleitung auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Sie müssen aus der Lethargie und der Perspektivlosigkeit geholt werden. Das funktioniert nur in einer vertrauensvollen Beziehung“, erläutert Uwe Kanis, Gesamtleiter Diakonie Soziale Dienste. „Als Diakonie in Südwestfalen bieten wir ein breites Spektrum an Beratungsleistungen an, die gebündelt und zielgerichtet auch in das Projekt ArBeCo einfließen.“

Das ArBeCo-Beratungsbüro befindet sich zentral gelegen im Gebäude des Stadtteilbüros (Schweriner Straße 21). Die Sozialpädagoginnen Jessica Kruska und Isabel Weber erarbeiten mit den Teilnehmern individuelle Lösungsstrategien und begleiten die nächsten Schritte. Interessenten können Unterstützung erhalten bei der Arbeitsplatzsuche, in der Bewerbungsphase oder auch in Fragen zur beruflichen Qualifizierung und Weiterbildung. Wer im Ausland eine Qualifikation erworben hat, die in Deutschland (noch) nicht anerkannt ist, kann bei den entsprechenden Anträgen Hilfe in Anspruch nehmen. „Für 2017 planen wir verschiedene Aktionen und neue Angebote, mit denen wir noch mehr Teilnehmer erreichen wollen“, sagt Beraterin Isabel Weber. „Besonders nachgefragt ist unsere Aktion Fototag, zu der wir alle acht Wochen einen Fotografen einladen, um für unsere Teilnehmer professionelle Bewerbungsfotos zu machen.“ Neben (Langzeit-)Arbeitslosen stehen bei ArBeCo auch andere Zielgruppen im Fokus des Beratungsteams. So gibt es Überlegungen, speziell für Berufsrückkehrerinnen und Alleinerziehende Workshops und Angebote zu entwickeln. „Das Projekt ArBeCo ist als Stadtteilprojekt zwar am Fischbacherberg verortet, wir beraten aber auch Menschen aus anderen Stadtteilen“, erklärt Beraterin Jessica Kruska. 

„Ein wesentlicher Schwerpunkt ist auch die Netzwerkarbeit. Wir sehen uns als gute Ergänzung zu den bestehenden Angeboten hier im Stadtteil und arbeiten mit zahlreichen sozialen Akteuren zusammen. Wir sind dankbar für die vielen Kooperationspartner, deren Engagement letztlich auch zum Gelingen unseres Projektes beiträgt“, so Kruska weiter. Mehr Infos zu ArBeCo gibt es unter www.arbeco-siegen.de.

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